Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnt vor einer politischen Verschiebung ihrer Partei nach rechts. «Unsere Aufgabe ist es, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus in seiner ganzen Breite zu verteidigen – nicht, ihn nach rechts zu verschieben», sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
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Hintergrund ist die Kandidatur von Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz. Dieser hatte sich zuvor kritisch zur sogenannten Brandmauer gegenüber der AfD geäussert. «Ich kenne keine Brandmauer», sagte Kubicki und stellte klar, er würde Veranstaltungen nicht meiden, nur weil dort AfD-Vertreter auftreten.
Strack-Zimmermann widerspricht dieser Linie. Für Liberale könne es «keine Zusammenarbeit, keine Relativierung und auch keine strategischen Spielräume gegenüber Rechtsextremen» geben. Sie verwies dabei auch auf eine frühere Aussage von Marco Buschmann: «Wer die FDP nach rechts führen will, der führt sie in den Untergang.»
Kubicki tritt beim Parteitag Ende Mai für den Vorsitz an. Strack-Zimmermann unterstützt hingegen den nordrhein-westfälischen Landeschef Henning Höne. Der bisherige Parteivorsitzende Christian Dürr hat auf eine Kandidatur verzichtet.