Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Lob für Shaqiri: Wie der Ausnahme-Fussballer die Schweizer Liga verzaubert – und den FC Basel zum ersten Meistertitel seit 2017 schiessen kann

Er ist der Mann für die speziellen Moment in der Schweizer Nationalmannschaft. Und er ist der Schweizer Fussballer mit dem spektakulärsten Palmarès: je zweimal Champions-League-Sieger, Uefa-Cup-Gewinner und Klubweltmeister, Meister in Deutschland und England. Als er bei Inter Mailand anheuerte, wurde er wie ein Messias empfangen.

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Xherdan Shaqiri (FCB) jubelt nach seinem 2:1 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen FC Basel 1893, FCB,und Servette FC, SFC, im St
© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Doch Xherdan Shaqiris Karriere haftete auch immer ein Makel an. Bei den meisten grossen Triumphen seiner Klubs sass er auf der Ersatzbank, sein Salär sei besser als seine Fitness, lästerten viele.

Und als er vor einigen Wochen aus dem goldenen Käfig in der Major League Soccer in den USA ausbrach und zu seinem Stammklub Basel zurückkehrte, sahen in ihm schon einige den Frühpensionär, der sich auf den Bezug seines Ruhgehalts konzentrieren will.

Doch Xherdan Shaqiri hat schon jetzt alle eines besseren belehrt – eines viel besseren. In zwölf Partien für den FCB erzielte er fünf Tore und bereitete sieben Treffer vor. Vor allem ist er massgebend dafür verantwortlich, dass der FC Basel das erste Mal seit drei Jahren wieder an der Tabellenspitze steht – und nach Jahren der Irrungen und Wirrungen wieder mit Fug und Recht vom Meistertitel sprechen darf.

Man könnte Shaqiris sportliche Reinkarnation auf das überschaubare Niveau im hiesigen Fussball zurückführen. Doch dies wäre zu kurz gegriffen. Xherdan Shaqiri findet in der Super League exakt jene Freiräume und jene zusätzlichen Zehntelsekunden, die ein Ballvirtuose wie er benötigt, um die hohe Kunst des Spiels zu zelebrieren. Und er darf in der Schweiz frei von taktischen Fesseln und fernab einer festgefahrenen Struktur das machen, was er am besten kann: dribbeln, schlenzen, zaubern.

Den besten Xherdan Shaqiri haben wir in der Nationalmannschaft meistens dann erlebt, wenn es um alles oder nichts ging – und nur ein sportlicher Freigeist das Kollektiv retten konnte. Dies ist nun in Basel exakt so. Und auch wenn sich die Gegner auf den neuen alten Superstar in den kommenden Wochen und Monaten besser einstellen werden, sei hier eine Prognose gewagt, die der Konkurrenz in Bern und Zürich sauer aufstossen dürfte: In Basel könnte im kommenden Mai auf dem Barfüsserplatz die erste Meisterfeier seit 2017 steigen. Xherdan Shaqiri sei Dank.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.