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Linken-Chefin Reichinnek sammelt Geld für Antifa-Bündnis, das AfD-Parteitag blockieren will

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Linken-Chefin Reichinnek sammelt Geld für Antifa-Bündnis, das AfD-Parteitag blockieren will
Linken-Chefin Reichinnek sammelt Geld für Antifa-Bündnis, das AfD-Parteitag blockieren will
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Die Co-Vorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek, unterstützt öffentlich das Antifa-Bündnis «Widersetzen», das den AfD-Bundesparteitag Anfang Juli in Erfurt mit Demonstrationen und Blockaden verhindern will. Reichinnek warb auf Instagram gemeinsam mit dem Bündnis für Spenden zur Finanzierung der Protestaktionen, berichtet das Portal Apollo News.

MARKUS LENHARDT / KEYSTONE
Heidi Reichinnek, Co-Vorsitzende der Linken
MARKUS LENHARDT / KEYSTONE

In einem gemeinsamen Beitrag posiert die Linken-Politikerin mit einem Trikot des Bündnisses und der Aufschrift «Ich bin Supporter». Dazu heisst es, «rechte Hetze» werde mit Millionenbeträgen unterstützt, weshalb auch der Protest finanzielle Hilfe brauche. Verlinkt wird dabei auf einen Spendenaufruf bei der Plattform GoFundMe. Reichinnek verbreitete den Aufruf zusätzlich über ihre Instagram-Story und unterlegte ihn mit dem Lied «Paroli» der linken Band Kafka.

Laut der Spendenseite wurden bislang rund 1000 Euro gesammelt. Das Ziel liegt bei 30 000 Euro. Der Aufruf wurde im November 2025 gestartet. Als Initiator wird Thomas Wilms genannt, Bundesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. In der Beschreibung heisst es, das Bündnis habe bereits bei Aktionen in Essen, Riesa und Giessen gezeigt, «was möglich ist, wenn Tausende gemeinsam blockieren».

Das Bündnis «Widersetzen» kündigt offen an, den AfD-Parteitag mit Massenblockaden behindern zu wollen. Geplant sei, Zufahrtswege zum Veranstaltungsort zu blockieren und die Anreise von Delegierten zu erschweren. Ziel sei es, den Parteitag «massiv zu stören» oder zu verhindern. Die Organisatoren sprechen von zivilem Ungehorsam. Unterstützt wird das Bündnis von verschiedenen linken und antifaschistischen Gruppen.

Bereits zuvor hatte der frühere Thüringer Ministerpräsident und heutige Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow das Bündnis unterstützt. In einem gemeinsamen Video mit «Widersetzen» warb der Linken-Politiker im April für ein Auftakttreffen in Erfurt. Dabei zog er Parallelen zur Gründung der Hitlerjugend vor hundert Jahren und erklärte, die AfD wolle offenbar ihren «nationalen Flügel» stärken.

Der AfD-Bundesparteitag soll Anfang Juli in der Thüringer Landeshauptstadt stattfinden.

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