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Linke setzt auf sozialistischere Politik – und will Protest-Wähler zurückgewinnen

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Linke setzt auf sozialistischere Politik – und will Protest-Wähler zurückgewinnen
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Die Linke will sich mit einem neuen Leitantrag stärker sozialistisch ausrichten und gezielt neue Wähler ansprechen. Dies berichten das ARD-Hauptstadtstudio und «ZDF heute». Der Parteivorstand habe ein entsprechendes Papier mit dem Titel «Die Linke als Steinhaus bauen» für den Bundesparteitag vorgelegt.

LILLI FÖRTER / KEYSTONE
Heidi Reichinnek und Soeren Pellmann von der Partei Die Linke in Berlin
LILLI FÖRTER / KEYSTONE

Die Partei fordert unter anderem höhere Renten sowie eine solidarische Kranken- und Pflegeversicherung, in die auch Beamte und Selbständige einzahlen sollen. Zudem sind stärkere staatliche Eingriffe in die Wirtschaft vorgesehen. Schlüsselindustrien sollen über öffentliche Modelle gesteuert und kommunale Betriebe vermehrt in öffentliche Hand überführt werden.

Geplant ist auch ein staatlicher Investitionsfonds zur Unterstützung des industriellen Umbaus. Zudem fordert die Partei Eingriffe in den Wohnungsmarkt sowie die Einführung einer Vermögenssteuer.

Politisch richtet sich der Kurs sowohl gegen die SPD als auch gegen die AfD. Parteichefin Ines Schwerdtner sagte: «Wir sind bereit, die Sozialdemokraten herauszufordern, weil sie ihren Job nicht machen.» Gleichzeitig soll die soziale Ausrichtung dazu dienen, Wähler aus dem Protestmilieu zurückzugewinnen.

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