Ein israelischer Soldat hat im Libanon eine Jesusfigur mit einer Axt beschädigt. Dies teilten die israelischen Streitkräfte mit, nachdem ein entsprechendes Bild in sozialen Medien verbreitet worden war.
Die Streitkräfte erklärten, sie betrachteten den Vorfall «mit grosser Ernsthaftigkeit». Das Verhalten sei «vollkommen unvereinbar mit den von den Truppen erwarteten Werten». Eine interne Untersuchung sei eingeleitet worden. Gegen die Beteiligten würden «angemessene Massnahmen» ergriffen. Zugleich betonte die Armee, sie habe «kein Interesse daran, zivile Infrastruktur, inklusive religiöser Gebäude oder Symbole, zu zerstören».
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Nach Militärangaben soll zudem die betroffene christliche Gemeinschaft bei der Wiederherstellung des beschädigten Kruzifixes unterstützt werden. Im Libanon gehört rund ein Drittel der Bevölkerung dem Christentum an.
Auch Israels Aussenminister Gideon Saar äusserte sich zu dem Vorfall. Er erklärte: «Diese schädliche Tat widerspricht vollkommen unseren Werten.» Weiter sagte er: «Wir entschuldigen uns für diesen Vorfall bei allen Christen, deren Gefühle dadurch verletzt wurden.»