Die US-Sanktionen gegen Kuba zeigen Folgen: Wegen akuten Treibstoffmangels stellt die kanadische Fluggesellschaft Air Canada vorerst alle Flüge nach Kuba ein. Wie das Unternehmen mitteilte, wird es nur noch Rettungsflüge geben, um rund 3000 gestrandete Touristen zurückzuholen. Danach sei vorerst «Funkstille» angesagt.
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Auslöser ist eine sich zuspitzende Versorgungskrise auf der sozialistischen Karibikinsel. Die kubanische Regierung informierte internationale Airlines, dass keine Flugzeuge mehr betankt werden können – auch nicht in der Hauptstadt Havanna. Die US-Flugaufsicht FAA warnte bereits offiziell vor einem Kerosin-Engpass. Kuba steckt durch das von Washington verschärfte Ölembargo in einer tiefen Energiekrise.
Während US-Fluggesellschaften wie American Airlines wegen eigener Vorräte nicht betroffen sind, suchen andere nach Notlösungen: Air Europa will auf der Dominikanischen Republik zwischenlanden, Iberia und Westjet bieten Rückerstattungen oder Flugstreichungen an.
Die Regierung in Havanna reagiert mit Notmassnahmen: Eine Viertagewoche im Staatsdienst, eingeschränkter Treibstoffverkauf, gekürzte Schultage und reduzierte Fahrpläne im ÖPNV sind bereits Realität.