Eine Studie des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (Desi) zeigt: Mehr als ein Drittel der deutschen Kommunen sieht sich aufgrund der Flüchtlingsaufnahme im «Krisenmodus». Die grössten Herausforderungen liegen in der Bereitstellung von Wohnraum, die auf einer Skala von 1 (sehr schwach) bis 5 (sehr stark) mit 4,6 bewertet wurde. Weitere Problembereiche sind Integrations- und Sprachkurse sowie die gesundheitliche und psychosoziale Betreuung – beide mit 3,8 bewertet.
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5 Prozent der Kommunen sprechen von einem «Notfallmodus», während fast 47 Prozent die Situation als «herausfordernd, aber machbar» bezeichnen. Für die Unterbringung nutzen die meisten Städte und Gemeinden privat angemietete oder kommunale Wohnungen, doch etwa 42 Prozent greifen weiterhin auf Notunterkünfte wie Wohncontainer zurück.
Ein positives Bild zeigt sich bei der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren: Zwei Drittel der Befragten bewerten die Kooperation als «sehr» oder «eher gut».