Israel und der Libanon haben ihre Waffenruhe im Konflikt mit der Hisbollah um drei Wochen verlängert. Das erklärte Donald Trump nach einem Treffen mit Vertretern beider Länder im Weissen Haus.
Die Verlängerung folgt auf ein erstes Abkommen, das zuvor für zehn Tage gegolten hatte und ausgelaufen wäre. Trump bezeichnete die Gespräche als «sehr gut» verlaufen und kündigte weitere diplomatische Kontakte an. Die USA würden mit dem Libanon zusammenarbeiten, «um ihm zu helfen, sich vor der Hisbollah zu schützen».
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An den Gesprächen nahmen unter anderem die libanesische Botschafterin Nada Hamadeh Moawad sowie ihr israelischer Amtskollege Yechiel Leiter teil. Ebenfalls anwesend waren US-Aussenminister Marco Rubio und Vizepräsident J. D. Vance.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun strebt nach eigenen Angaben weitergehende Vereinbarungen an, darunter ein Ende israelischer Angriffe, den Abzug von Truppen sowie den Beginn des Wiederaufbaus. Israels Aussenminister Gideon Saar erklärte hingegen, das zentrale Hindernis für eine Normalisierung bleibe die Hisbollah.
Der jüngste Konflikt war eskaliert, nachdem die Hisbollah Raketen auf Nordisrael abgefeuert hatte. Israel reagierte mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Südlibanon. Trotz der aktuellen Waffenruhe bleibt die Lage fragil: Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab und stellt eine Umsetzung von Vereinbarungen in Frage.