Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Donnerstag, dem 21. Mai 2026. Heute erscheint die neue gedruckte Weltwoche. Es ist eine sehr umfangreiche Ausgabe geworden mit zahlreichen Beilagen. Ich sehe da Künstlischuhe, eine Werbebroschüre, elegant gemacht mit dieser schweizerischen Traditions- und Kultmarke. Jetzt von Roberto Martullo mit neuem unternehmerischem Flair beseelt. Dann haben wir hier die besten Abos der Schweiz, Schweizer Medien, jetzt profitieren und an der grossen Verlosung teilnehmen. Ja, die schweizerische Medienlandschaft zeichnet sich immer noch durch eine gewisse Vielfalt aus. Und dann haben wir eine wirklich, aber da interessiert mich dann nach Ihrer Meinung, sehr elegant und gehaltvoll gemachte Sonderbeilage von meinem Kollegen... Marcel Odermatt. Er ist Bundeshaus-Korrespondent und Herausgeber der Rubrik Wirtschaft und Erfolg. Da analysieren wir jede Woche Erfolgsmodelle. Wir arbeiten auch mit der Universität Luzern zusammen, dem IWP. Vielleicht das interessanteste Wirtschaftsinstitut der Schweiz. Warum das vielleicht interessanteste? Dieses Wirtschaftsinstitut setzt sich dezidiert mit der Frage der ordnungspolitischen Erfolgsfaktoren unseres Landes auseinander. Es ist für uns eine Ehre, dass wir da statistisch zusammenspannen können. Der Mann, den Sie da auf dem Titelbild sehen, ist ein früher sehr erfolgreicher Wasserballer, dann allerdings noch viel berühmter geworden als Präsident der Schweizerischen Nationalbank Thomas Jordan. Ein hoch angesehener Mann und ich schätze ihn persönlich auch. Keine laute Stimme, aber eine sehr fundierte, kluge und auch besonnene Stimme. In der schweizerischen politischen Umlaufbahn im weitesten Sinne. Er hat über viele Jahre die Geldpolitik der Schweiz bestimmt. Und in dieser Beilage befassen wir uns mit einer wichtigen Frage, nämlich wie kann man in aufgewühlten Zeiten sein Vermögen, seine Ersparnisse in Sicherheit bringen. Nun zum Pies de Résistance, zum eigentlichen Herzstück, an das ich mich da herantaste, die Hauptausgabe. Friede sei mit euch, Papst Leo XIV. und die ewige Wahrheit von Pfingsten Matthias Matussek und Pfarrer Josef Hochstrasser. Es ist wirklich eine... Verrückte Zeit, in der wir leben. Es ist unglaublich viel Stress im System und das ist auch der Hintergrund, warum ich mich entschieden habe, nach der Erschiessung des amerikanischen Politaktivisten Charlie Kirk eine Campus-Tournee in der Schweiz zu wagen, weil man einfach miteinander reden muss und miteinander ins Gespräch kommen muss. Und diese Diskussions- und Debattenkultur eben auch aufrecht zu erhalten hat. Das ist ein ganz wichtiges Thema. Ich komme gleich darauf zurück. Wir hatten gestern die Premiere an der Universität Zürich. Justiz ausser Kontrolle, Affäre Bundesgericht, Richterin plädiert für Gesetzesbruch. Es ist unglaublich, was Christoph Mörgeli da alles aufdeckt. Das müssen Sie lesen. Das wirft einfach ein schales, aber vielleicht auch bezeichnendes Licht auf den Zustand unserer Institutionen. Hier am Beispiel. des Bundesgerichts in Lausanne. Die USA gewinnen gerade den zweiten Kalten Krieg. Das sagt H.R. McMaster, Trumps früherer Sicherheitsberater über Amerikas Erfolge, die Zukunft der NATO und die Revolution auf dem Schlachtfeld. Er sieht eine Wende im Ukraine-Krieg. Er nimmt die amerikanische Seite im Nahen Ostkrieg in Schutz, teilt aber auch gegen seinen früheren Chef Donald Trump mächtig aus. Urs Geriger übrigens auch noch in London. Bei diesen Kundgebungen, die in unseren Medien beiseite geschoben werden. Das ist unsere Heimat, angeführt von rechten Politaktivisten und ehemaligen Hooligan Tommy Robinson, protestieren 10'000 in London gegen Immigration und Islamisierung. Premier Keir Starmer und die grossen Medien diffamieren sie als Rechtsextreme. Die Ursachen des Aufstands blenden sie aus. HR McMaster haben wir... Besprochen, Propagandatur, Debattenboykott. Mein Kollege Johann Mayer hat sich das Kommunikationskonzept von Justizminister Beat Jans zur Nachhaltigkeitsinitiative kommen lassen, hat das untersucht. Ich bringe Ihnen hier die brisantesten Punkte. Jans weist seine Bundesratskollegin schriftlich an, mitzukämpfen. Zitat, ein unterstützendes Engagement der Vorsteherinnen und Vorsteher dieser besonders betroffenen Departemente, verbessert den Informationsstand der Stimmbevölkerung und stärkt das Vertrauen in die Position von Bundesrat und Parlament, also der aktivistische Bundesrat, der hier sozusagen inkorporiert auf die Piste geschickt werden soll. Das Konzept zieht weiter vor, die EU-Verträge mit der 10-Millionen-Initiative kommunikativ zu verknüpfen. Der bilaterale Weg, wobei das ja diese Gaunersprache ist, der bilaterale Weg, die neuen Verträge sind eben nicht bilateral, sie sind nicht auf Augenhöhe, sondern sie installieren ein Gefälle, die EU diktiert, die Schweiz kapituliert und bezahlt, die EU kassiert. Der bilaterale Weg soll als politisches Gegenprojekt zur Initiative erscheinen. Es ist interessant, wenn man auch die Wortmeldungen jetzt aus SP-Kreisen hört, John Bullt in einem Facebook-Eintrag genau nach diesem bundesrätlichen Drehbuch Im Grunde müsste Jans ja auch die Argumente der Befürworter vertreten, als Bundesrat. Für mich ist das höchst fragwürdig, was da unsere Landesregierung abzieht in diesem Abstimmungskampf. Da missbraucht man gewissermassen das Amtscharisma, das Ansehen und das vermutlich auch schrumpfende Ansehen, zumindest bei einem massgeblichen Teil der Bevölkerung, das schrumpfende Ansehen des Bundesrates, das um es da als... argumentatives Gewicht in die Waagschale eines Abstimmungskampfes zu werfen. Der Bundesrat bekennt sich offen, und das ist auch ein markanter Satz, ich zitiere das, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, der Bundesrat lehnt auch eine Steuerung der Zuwanderung ab, die sich nicht wie bisher vorwiegend an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert. Also der Bundesrat lädt im Grunde jede Steuerung der Zuwanderung ab, und das ist, Entschuldigung, der nackte Wahnsinn. Ich meine, in der Schweiz wird ja alles begrenzt. Grenzen erkennen, Grenzen setzen, ist eine wesentliche Aufgabe eines jeden Menschen und vor allem auch der Politik, dort hat man sie in bestimmten Verfahren zu ermitteln. Wir haben ja für alles Grenzen. Wir haben Grenzen bei der Besteuerung, wir haben, gut, dort werden sie auch immer nach oben aufgeweicht, wir haben Grenzen, Geschwindigkeitslimiten auf den Autobahnen, Wir haben Begrenzungen bei ... Grundstücken beim Eigentum, man kann da nicht einfach entgrenzen und das andere für sich beanspruchen. Aber bei der Zuwanderung will man nicht begrenzen. Da behauptet man, das sei ein Anschlag auf die Schweiz, das sei ein Angriff auf unser Land. Aber die, die dieser Grenzenlosigkeit huldigen, sagen ja nicht, ja wo wäre denn eigentlich für euch eine Grenze? Ich finde das sehr, sehr gefährlich, wenn auch sehr bezeichnend, dass wir eben diesen Kult der Masslosigkeit auch in der Schweiz auf diese Art und Weise huldigen, mit einem Bundesrat, der sozusagen als eine Art fast schon Domherrenchor dieser zuwanderungsmässigen Kolossalität sich da in Szene setzt. Und da lobe ich mir einfach den Guy Parmelin, den ich in meinem Editorial ausgiebig würdige, als einen Landesvater und als einen Mann, der seit vielen, vielen Jahren, seit langem zum ersten Mal, sich wieder einmal für Schweizer Interessen wehrt gegenüber der Europäischen Union und sagt bis hierher und nicht weiter. Wir haben ja darüber schon gesprochen, über diese Parmelinschen... Präsidialen Aktionen. Für mich im Moment der ganz klare Anker und Leuchtturm in dieser Regierung, die allerdings in diesem Abstimmungskampf massiv an Statur verliert. Philipp Müller und die 8 Millionen Schweiz tauchen ja jetzt Aussagen, Reden auf von Schweizer Politikern in der Vergangenheit, die... die Acht-Millionen-Grenze als verbindliche Schallmauer definiert haben. Unter anderem Philipp Müller, der frühere FDP-Präsident, der die 18-Prozent-Initiative lancierte. 18 Prozent dürfe der Ausländeranteil in der Schweiz betragen. Wir sind jetzt bei 27 Prozent. Er redete von Acht Millionen. Offensichtlich auch Jacqueline Badran und Martin Bäumle mit diesen Grenzziehungen, von denen Sie heute alles nicht mehr wissen wollen. Das sind Zuwanderungs-Junkies, meine Damen und Herren. Die sind abhängig geworden von der Droge Zuwanderung. Zuwanderungs-Junkies. Muss ich mit dem einfach mal kritisch auseinandersetzen. Kommen wir zum gestrigen Tag, wenn ich das noch kurz berichten darf. Wir starteten also unsere Tournee Köppel auf dem Campus an der Universität Zürich. Und ich muss sagen, ich bin beeindruckt, zum einen von der Uni, dass sie das möglich gemacht haben, denn ich bin ja da für einige Studenten, vor allem der Geisteswissenschaft, obwohl ich selber das früher gemacht habe, eine Reizfigur in dieser heute aufgeheizten, ja auch etwas woken Stimmung. Die Weltgeschichte ist eine Chronik der Missverständnisse, darum ist wichtig, dass man miteinander redet. Und ich bin besonders beeindruckt von... VSUZH, das ist der Verband der Studierenden, der das Patronat übernommen hat auf meine Anfrage und sich jetzt hat inspirieren lassen, dieses Format weiterzutragen unter dem Titel Debate the Politician und sie werden jetzt einen anderen auch noch einladen, vielleicht für eine ähnliche Veranstaltung. Und da gab es ziemlich viel Kritik für diese jungen Leute und sie sind aber stehen geblieben, sie haben es durchgezogen und das nötigt mir Respekt ab und das zeigt mir eben, dass ähm an unseren Unis eben doch auch die Bereitschaft zur Auseinandersetzung da ist. Und ich sehe da auch meine Befürchtungen, meine Sorgen bis zu einem gewissen Grad etwas widerlegt. Wobei natürlich, ich habe jetzt auch viele Zuschriften bekommen aufgrund des gestrigen Anlasses, dass da doch einige Studenten das Ganze als ziemlich einseitig empfinden, was da meinungsmässig abgeht in den heiligen Hallen. Nun also zum Anlass. Wir haben um halb zwölf angefangen. Da sind ein paar Interessierte hingestanden. Am Anfang waren es etwa 100 Leute, 100 Studenten. Und sehr bald einmal ist dann eine Gruppe von vielleicht 10, 12, wie viel, Maskierten gekommen mit transparenten Trillerpfeifen, Gesichtsmasken. Jugendliche, Antifa, die haben versucht, das Ganze zum Entgleisen zu bringen. Sie haben die ganze Dauer Sprechhörer verbreitet, sie haben zum Teil auch reingeschrien, sie haben Trillerpfeifen benutzt, sie haben sich dann auch mit der Zeit... Ja, ziemlich Bodyguard-mässig, fast etwas bedrohlich, da vor dem Mikrofon hingestellt, das die Studenten hätten benutzen sollen. Aber sie haben sich einzig auch nicht abschrecken lassen. Aber es ist schon interessant. Und das ist ja auch der Grund, warum man so eine Veranstaltung durchführt, weil eben diese, ja, ihre eigene Meinung und ihre Einschätzung vor absolutierenden Leuten, die sagen, ja, mit dem darfst du nicht reden, mit dieser Cancel Culture. Das ist ja genau das Gegenteil unserer Debattenkultur. Das ist das Gefährliche, das ist eben das abschüssige Gleis und da versuchen eben ein paar wenige zu definieren, was da geht in diesem Land angeblich und was eben nicht. Und interessanterweise sind im Laufe der Veranstaltung, zwei Stunden hat sie gedauert, Diskussion, Rede und Gegenrede, bin da auch stark gechallenged worden von einzelnen Studenten am Mikrofon, sehr intensive, ernsthafte Auseinandersetzung, leider eben gestört von diesen ja, sich selbst verabsolutierenden Meinungstotalitaristen. Aber am Schluss waren sicher etwa 300 Studenten da und haben intensiv zugehört. Und es gab dann beim Abschluss grossen Applaus für die Veranstaltung. Und dafür möchte ich mich auch noch einmal herzlich bedanken. Und viele dieser Studenten sind dann eben zu diesen sogenannten Antifa-Sängern, zu dieser Sprechrohrgruppe gelaufen. und haben ihnen gesagt, ja, um Himmels Willen, wieso habt ihr diese Veranstaltung gestört? Lasst ihn doch reden, wir möchten diskutieren, wir möchten nicht von euch da mit den Trillerpfeifen behelligt werden, habt ihr keine Kinderstube mit Anstand. Also es haben da friedliche, zivilisierte Diskussionen stattgefunden, weit über die Veranstaltung hinaus. Ich habe auch noch mit einigen reden können. Also das war eine grossartige, beeindruckende Premiere. Wir hatten auch noch Wetterglück, denn am Morgen hat es geregnet und es fand ja draussen statt sozusagen in der neben dem Haupteingang, sodass man dazukommen konnte. Und ich konnte an den Gesichtern ablesen, dass das auch für die Verantwortlichen der Universität Zürich eine gelungene Premiere war. Vielleicht hört man da noch auch das eine oder andere kritische Wort, aber mein Eindruck, mein persönlicher Eindruck, ist da sehr, sehr positiv. Und wir werden das auch dann aufschalten. Sie können sich davon überzeugen. Und für mich auch eine Herausforderung im argumentativen Bereich. Viele haben seriös mitdiskutiert, am Schluss sind dann einige gekommen, die einfach ein Statement abgelesen haben vom Handy und gesagt haben, sie sind einfach peinlich, sie sind zu alt, um mit Studenten zu reden. Das erinnerte mich etwas an Mark Twain, wo ja der 14-jährige Sohn über seinen Vater sagt, Also mein Sohn, mein Vater hat überhaupt keine Ahnung, das ist der grösste Idiot, der rumläuft. Und sieben Jahre später sagt der Sohn, ja mein Vater, es ist also beeindruckend, was er in den letzten sieben Jahren dazugelernt hat. Gehört ja auch etwas zur Jugend, dass man die eigene Optik verabsolutiert. Aber wichtig ist, dass man miteinander redet, dass man eben nicht in diesen Zustand gerät, der immer noch sich auch stark... glaube ich, auszubreiten scheint, dass man eben nur noch übereinander redet. Und an der Uni Zürich hatten wir gerade vor ein paar Tagen ein Podium sehr einseitig besetzt über die Nachhaltigkeitsinitiative, moderiert von einem Redaktor der Wochenzeitung WOTS, die ja ein Pamphlet verbreitet hat, eine Kampfschrift gegen diese Initiative und ein teilnehmender Professor hat dann gesagt, ja, man solle, von der Uni Fribourg, man solle jetzt diesen Köppel keine Plattform an der Uni Zürich geben. Und wenn das Professoren sagen, dann ist das natürlich schon für mich ein Alarmzeichen. Umso erfreulicher, dass wir das haben durchführen können und dass eben diese Saboteure ihre Sabotage nicht mit Erfolg krönen konnten, sondern die Veranstaltung wurde durchgeführt. Die Milch ist auch nicht sauer geworden. Ich habe allerdings ein bisschen eine aufgeraspelte, eine aufgeraute Stimme. Das macht es dann nicht so einfach. Was sind die Themen? Ja, hier vielleicht noch kurz in der Aussenpolitik. Israels Premier Netanyahu auf der Kippe, da ist der Ruf nach Neuwahlen da. Grosse Auseinandersetzungen, jetzt auch Zoff mit einem da der rechtsextremen israelischen Minister. Ja, die Israeli unternehmen natürlich auch sehr viel, um sich in den Augen der Weltöffentlichkeit verrechtlich zu machen, in dieser Konfliktlage im Nahen Osten, wo sich einfach verschiedene Fraktionen gegenüberstehen, zum einen die, die eben sagen, Israel hat gar keine Existenzberechtigung im Nahen Osten und muss deshalb... weggewischt werden und auf der anderen Seite natürlich die Israeli mit dem daraus resultierenden Wunsch, diese Wegwischung zu verhindern, sich dagegen zu wehren. Ich warne einfach vor allzu einseitigen und eindeutigen Urteilen hier. Man muss wirklich versuchen, sich in die verschiedenen Befindlichkeiten hineinzunehmen. Für mich persönlich ist eine rote Linie, wenn eine Regierung einem anderen Staat das Lebensrecht abspricht. Das ist vor dem Hintergrund auch der europäischen Geschichte, wo wir diese Erfahrung ja auch gemacht haben, dass es da immer wieder Regime gab, die einen dermassen extremen Alleinherrschaftsanspruch, einen Hegemonieanspruch erhoben haben, dass sie eben anderen Ländern das Existenzrecht abgesprochen haben. Zum Beispiel Polen im Zweiten Weltkrieg. Die Sowjets und die Deutschen haben damals Polen zerschlagen, haben das einfach wie ein Stück Fleisch auseinandergesäbelt. Und deshalb... kann ich zum Teil nicht verstehen, warum gerade auch europäische oder deutsche Betrachter sich dermassen für dieses Mullah-Regime, ich rede nicht für den Iran, aber für dieses Mullah-Regime engagieren, das würden sie natürlich wegweisen. Das sind halt diese heftig umstrittenen Themen. Was ja nicht heisst, dass die Israeli selber nicht Fehler machen und auch entsprechend die Regierung treffende Auseinandersetzungen haben. Aber in Israel haben wir immerhin, soweit ich das beurteilen kann, eine funktionierende. Demokratie. Zuger FDP-Präsident, viele Experts integrieren sich nicht und leben in ihrer Bubble, deshalb heisst es in Zug überall, man hört ja fast nur noch Englisch. Ja, die Neue Zürcher Zeitung mit einem Artikel, der hier versucht, etwas die skeptische Befindlichkeit aufzufangen. Die NZZ ist ja eine Gegnerin dieser Nachhaltigkeitsinitiative, hatte auch die Gelegenheit, an der Uni mit jungen Freisinnigen zu sprechen, die noch nicht entschieden sind, wie sie sich die da verhalten sollen am 14. Juni. Wir sind gespannt. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass man Grenzen aufzeigt. Und die Schweizer Politik hat bewiesen, dass sie nichts unternimmt gegen diese exorbitante Zuwanderung. Das ist auch noch ein wichtiger Punkt. Es geht bei dieser Initiative nicht gegen die Zuwanderung. Es geht gegen die exorbitante, gegen die schädliche Zuwanderung, die den Wohlstand... Die Freiheit und die Sicherheit in der Schweiz gefährdet. Das sehen Sie am stagnierenden Pro-Kopf-Wohlstand, Sie sehen es an der Überlastung der Sozialwerke, Sie sehen es am Niedergang der Schulen, an der Überlastung der Infrastrukturen, an den steigenden Lebenskosten, den nach oben gehenden Mieten. Und von diesen Phänomenen profitieren natürlich auch Leute. Und die wehren sich jetzt gegen den Versuch, das Ganze wieder in... geregelte in massvolle Bahnen zu lenken. Dieser NATO-General versucht, Trumps Chaos aufzuräumen. Deine Schlagzeile im Tagesanzeiger, da geht es darum, 5'000 US-Soldaten weniger in Deutschland, 4'000 weniger in Polen. Was ist die Botschaft der heutigen Zeit an uns, an die Kleinstaaten? Ganz wichtig, auf Bündnisse kannst du dich nicht verlassen. Bündnisse sind gefährlich. Sie ziehen dich... in Konflikte hinein, aber wenn du sie brauchst, helfen sie dir nicht. haben nur negative Auswirkungen. Da sollten sich die überlegen, die in Bern permanent eine engere Anbindung an die EU und an die NATO fordern. Das gleiche gilt natürlich mit der Europäischen Union. Je enger sich die Schweiz da anbindet, desto weniger Rechtssicherheit hat sie, desto mehr wird sie der Willkür der europäischen Politik ausgeliefert und den Stimmungsschwankungen. 2021 hatten wir einen Wahlkampf in Deutschland, da hiess es «Frieden schaffen ohne Waffen». Und das gleiche Deutschland, lediglich fünf Jahre später, hat jetzt einen Kanzler mit Unterstützung der Grünen, der sagt, wir wollen die stärkste konventionelle Armee in Europa. Aufrüstung, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Und an dieser fiebrigen Sprunghaftigkeit müsste man doch ablesen können, dass das für die Schweiz, für das kleine Land Schweiz sehr gefährlich ist. sich in diesen Sog da hinein zu begeben. Russland droht Lettland wegen ukrainischen Drohnenangriffen mit Vergeltung. Moskaus Geheimdienst behauptet ohne Belege, ukrainische Drohnen würden von lettischen Boden gestartet. In den baltischen Staaten wird immer wieder Luftalarm ausgelöst. Ja, diese Drohnensituation im Baltikum, da gibt es immer wieder Warnungen, Und ob jetzt Drohnen aus der Ukraine Lettland destabilisieren oder ob Lettland mit diesen ukrainischen Drohnen Russland destabilisieren will, ob die Letten, ob die Balten sich hier zur Verfügung stellen im Krieg gegen Russland. Ich sage Ihnen einfach, das ist eine brandgefährliche Politik, die die Europäische Union hier betreibt. Und sie haben den amerikanischen Präsidenten Trump dermassen verärgert, dass er sagt, ja gut, dann macht ihr einfach diesen Mist da alleine, dann... Wenn ihr der Auffassung seid, ihr könnt euch mit den Russen anlegen, dann macht es ja. Und diese Abwesenheit von Trump ist etwas sehr Gefährliches, weil jetzt der Übermut wieder steigt. Und das ist genau das Problem, das haben wir auch besprochen mit den Studenten. Sie haben mich gefragt, Herr Köppel, Sie sind ein Befürworter der Schweiz und der Demokratie hier. Warum haben Sie denn Sympathien für Autokraten und diktatorische oder autokratische Regime? Das ist genau das typische Missverständnis. Ich habe doch keine Sympathien für diese autokratischen Regime, schon gar nicht in Bezug auf die Schweiz. Aber man muss natürlich auch aufpassen, dass man mit den schweizerischen Massstäben nicht Länder mit anderen Traditionen und anderen Systemen beurteilt. Aber meine grosse Sorge ist eben, dass in dieser ganzen Verteufelung und Erabsetzung der Russen und des russischen Präsidenten Putin ein moralisierender Hoch- und Übermut gezüchtet wird, den wir heute in Europa haben. Das ist eben eine Kultur der Fahrlässigkeit und Sorglosigkeit, dass die Leute dann glauben, sich alles erlauben und leisten zu können. Und so stolpert man eben in einen Krieg, bis die Russen einmal sagen, jetzt reicht's. Ich meine, diese Angriffe ukrainischer Drohnen in russisches Territorium. Bauen die Ukrainer diese Drohnen alleine oder hilft man ihnen dabei? Wer hilft ihnen dabei? Und in einem Krieg spielt die Wahrnehmung eine Rolle, wenn die Russen der Auffassung sind, dass die Ukrainer aufgrund dieser Unterstützung bestimmter Länder, zum Beispiel auch im Baltikum, empfindliche Schläge tief ins russische Territorium bringen. Dann werden sie irgendwann zurückschlagen und sie werden irgendwann eskalieren. Und das ist gefährlich. Auch durch die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn ist eine kritische Stimme des Friedens verschwunden. Wir haben jetzt einen Präsidenten, einen Ministerpräsidenten in Ungarn, der zum inneren Bürgerkrieg aufruft, der gewissermassen eine Vendetta-Politik verfolgt. Der versucht, den gewählten Staatspräsidenten abzusetzen, ihn aufruft, bis dann und dann Ultimaten setzt, bis dann und dann musst du zurücktreten. Das ist ein Premierminister, der jetzt eine Verfassungsänderung durchbringt, bei der Stiftungen in staatlichem Besitz überführt werden. Und das trifft dann natürlich dieses Institut, diese Universität, die Internationale Universität, Matthias Corvinus Collegium. Eine hoch angesehene, ja, liberal-konservative Universität und die sollte unter die staatliche Fuchtel genommen werden. Aus ihrer jetzigen Unabhängigkeit der Stiftung heraus. Wo ist jetzt da eigentlich der Aufschrei in der Europäischen Union? Denn das geht viel weiter als alles, was Viktor Orban... gegenüber der Universität von George Soros in Budapest gemacht hat. Das zeigt mir einfach, dass jetzt wieder eine, oder noch stärker, eine Atmosphäre der Selbstüberschätzung in Europa Raum greift. Und das müssen wir aus der Schweiz heraus mit grösster Vorsicht und Aufmerksamkeit beobachten. Da müssen wir unsere Unabhängigkeit sehr, sehr stark pflegen, weil einfach die Emotionen, die Aggressionen auch in der auswärtigen Landschaft extrem sind. Ich werde dann in der internationalen Sendung noch etwas darauf zurückkommen, vielleicht ein paar Illustrationen bringen. Also passen wir auf, dass unsere Schweiz da nicht hineingezogen wird und passen wir eben auch auf, dass unsere Schweiz sich nicht eine Zuwanderung zumutet. Von der ja auch die Gegner der Initiative sagen, sie sei zu gross. Nur sind sie offensichtlich schon so stark, ich hätte jetzt fast gesagt, angefixt von dieser Drogezuwanderung, dass sie eben Zuwanderungsjunkies sind und nicht mehr runterkommen. Glauben jetzt schon Entzugserscheinungen zu spüren. Da sind noch viele Diskussionen im Gange und nötig. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Im Anschluss.

Loading the player...

Köppel auf dem Campus: 300 Studenten, intensive Debatte, voller Erfolg. Hände weg von Nato und EU: Bündnisse gefährden die Schweiz. Keine 10-Millionen-Schweiz: Fragwürdige Bundesrats-Kampagne. Schlafwandler: Europa riskiert den grossen Krieg mit Russland

Anhören ( 27 min )
Köppel auf dem Campus: 300 Studenten, intensive Debatte, voller Erfolg. Hände weg von Nato und EU: Bündnisse gefährden die Schweiz. Keine 10-Millionen-Schweiz: Fragwürdige Bundesrats-Kampagne. Schlafwandler: Europa riskiert den grossen Krieg mit Russland
Köppel auf dem Campus: 300 Studenten, intensive Debatte, voller Erfolg. Hände weg von Nato und EU: Bündnisse gefährden die Schweiz. Keine 10-Millionen-Schweiz: Fragwürdige Bundesrats-Kampagne. Schlafwandler: Europa riskiert den grossen Krieg mit Russland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Kapitel

  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Einführung in die Themen der Ausgabe
  3. Medienvielfalt und Sonderbeilage
  4. Porträt Thomas Jordan
  5. Hauptausgabe und aktuelle Themen
Für das Inhaltsverzeichnis und die Navigation im Video ist ein Abonnement erforderlich.

Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent!
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.