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«Keine Truppen nach Beirut»: Trump massregelt Netanjahu – Israel und Libanon zündeln weiter

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«Keine Truppen nach Beirut»: Trump massregelt Netanjahu – Israel und Libanon zündeln weiter
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Israel und die Hisbollah haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump einer Deeskalation im Libanon zugestimmt. Trump erklärte nach einem Telefonat mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf der Plattform Truth Social, Israel werde «keine Truppen nach Beirut entsenden», zudem hätten beide Seiten einer Einstellung weiterer Angriffe zugestimmt.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
US-Präsident Donald Trump auf dem Weg zu Air Force One (Symbolbild)
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Trump sprach von einem «sehr konstruktiven Gespräch» mit Netanjahu. Über Vermittler habe er zudem Kontakt zur Hisbollah gehabt. Die schiitische Miliz habe dem amerikanischen Vorschlag für eine gegenseitige Einstellung der Angriffe zugestimmt. Auch libanesische Stellen bestätigten entsprechende Kontakte. Die libanesische Botschaft in Washington erklärte, Beirut habe die Zusicherung erhalten, dass die Hisbollah den Vorschlag der USA akzeptiere.

Allerdings widersprach Netanjahu wenig später der Darstellung eines umfassenden Stopps. Auf der Plattform X erklärte der israelische Regierungschef, Israel werde weiterhin «Terrorziele» in Beirut angreifen, falls die Hisbollah ihre Raketenangriffe auf israelische Städte nicht einstelle. «An dieser Haltung hält Israel unverändert fest», schrieb Netanjahu. Gleichzeitig werde die israelische Armee ihre Einsätze im Südlibanon wie geplant fortsetzen.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun stellte die Vereinbarung enger dar. Demnach bezieht sich die vorläufige Deeskalation zunächst nur auf die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Hisbollah gelten. Israel solle dort seine Luftangriffe einstellen, während die Hisbollah im Gegenzug auf Attacken gegen Israel verzichte. Später könne die Waffenruhe auf das gesamte libanesische Staatsgebiet ausgeweitet werden.

Parallel dazu laufen die Gespräche zwischen den USA und dem Iran weiter. Trump widersprach Berichten aus Teheran, wonach die Verhandlungen wegen der israelischen Einsätze im Libanon ausgesetzt worden seien. «Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran gehen in raschem Tempo weiter», schrieb der US-Präsident.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor gemeldet, Teheran habe den Dialog mit Washington vorläufig gestoppt. Als Begründung nannte der Iran die «anhaltenden Verbrechen» Israels im Libanon und im Gazastreifen. Voraussetzung für weitere Gespräche sei ein sofortiger Stopp der israelischen Militäraktionen sowie ein Rückzug Israels aus besetzten Gebieten im Libanon.

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