Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer öffentlich gewürdigt und sie als Beispiel für Engagement im Klimaschutz hervorgehoben. Obama erklärte in einem Beitrag auf seinem X-Account, junge Leute wie Neubauer im Programm der Obama Foundation gäben ihm «Hoffnung»; ihre Geschichte sei «unglaublich».
In einem begleitenden Video porträtiert der Demokrat die 30-Jährige als Aktivistin, die nicht darauf warte, dass andere handelten, sondern selbst Verantwortung übernehme. Neubauer ist darin auf einem Schiff in der Antarktis zu sehen und beschreibt die Region trotz Klimawandel als «Ort der Hoffnung». Der durch internationale Abkommen geschützte Kontinent zeige, «was möglich ist, wenn Menschen sich gemeinsam für den Frieden und den Schutz unseres Planeten einsetzen».
Die Aktivistin gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Klimabewegung «Fridays for Future» im deutschsprachigen Raum. Sie nahm an einer mehrwöchigen Forschungsreise auf dem Segler «Malizia Explorer» teil und absolvierte bereits 2020 ein Leadership-Programm der Obama-Stiftung. Ihre internationale Vernetzung wird damit weiter sichtbar.
Anlass für Obamas Beitrag ist der Earth Day am 22. April, der weltweit auf Umwelt- und Klimafragen aufmerksam macht.