Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

J.-P.-Morgan-Chef Jamie Dimon: «Europa ist handlungsunfähig»

Anhören ( 1 min )
J.-P.-Morgan-Chef Jamie Dimon: «Europa ist handlungsunfähig»
J.-P.-Morgan-Chef Jamie Dimon: «Europa ist handlungsunfähig»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Chef der US-Grossbank J. P. Morgan, Jamie Dimon, warnt vor geopolitischen Risiken und sieht Europa in einer strukturellen Krise. Dies schreibt er in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. Der einflussreiche Banker fordert zugleich, die USA müssten ihre wirtschaftliche und militärische Führungsrolle sichern.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Jamie Dimon, CEO von J. P. Morgan Chase, an einem Auftritt in Miami
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Dimon bezeichnet die geopolitische Lage als grösste Gefahr für die Weltwirtschaft. Er unterstützt die amerikanische Politik zur Stärkung der eigenen Position und fordert höhere Militärausgaben. «Wir müssen mehr für unser Militär ausgeben – und dies hoffentlich klüger und effizienter tun, damit wir schneller handeln können», schreibt er. Gleichzeitig kündigt er Investitionen von rund 1500 Milliarden Dollar in Industrie, Energie, Rüstung, künstliche Intelligenz und Pharma an.

Europa beurteilt Dimon kritisch. «Wir stehen vor dem langsamen, aber stetigen Niedergang und der Zersplitterung Europas», schreibt er. Der Kontinent sei «handlungsunfähig» und verliere an wirtschaftlicher Stärke. Das Bruttoinlandprodukt Europas sei im Verhältnis zu den USA deutlich gesunken. Bürokratie und politische Fragmentierung behinderten Innovation und Wachstum.

Sorgen bereiten Dimon zudem die hohe Staatsverschuldung sowie überbewertete Vermögenswerte. Ein Abschwung könnte «dramatische Auswirkungen auf die globalen Märkte» haben. Risiken im Markt für private Kredite stuft er dagegen als begrenzt ein. Dieser stelle «vermutlich kein systemisches Risiko» dar, auch wenn Qualitätsmängel und mögliche Verluste bestehen.

Kritik äussert Dimon auch an neuen Bankenregulierungen. Bestimmte Kapitalvorschriften seien «unsinnig» und belasteten grosse Institute unverhältnismässig.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.