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Seit heute, 6 Uhr, erhebt die US-Regierung Importzölle in Höhe von 39 Prozent auf ausgewählte Schweizer Produkte. Die Massnahme trat trotz diplomatischer Bemühungen der Bundesräte Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin in Kraft, die gestern noch in Washington Gespräche führten.
Ziel der zweitägigen Reise war es, die Strafzollregelung in letzter Minute abzuwenden. Begleitet wurden die beiden Bundesräte von Vertretern der Schweizer Wirtschaft. Nach einem Treffen mit dem amerikanischen Aussenminister Marco Rubio zeigte sich Keller-Sutter diplomatisch: Man habe einen «sehr freundlichen und offenen Austausch» gehabt; die Weltwoche berichtete. Weitere Informationen gab es nicht.
Der Bundesrat kündigte auf der Plattform X eine ausserordentliche Sitzung an, die am Donnerstagnachmittag stattfinden soll. Danach will die Landesregierung über das weitere Vorgehen informieren.