Jens Spahn warnt in einem Interview mit der FAZ davor, alle Probleme mit neuen Milliardenschulden lösen zu wollen. Es scheint in Deutschland ein Dauerbrenner zu sein, dass viele Politiker glauben, der Staat könne jedes Problem mit Geld lösen, das er eigentlich gar nicht hat. Doch: Geld löst die Probleme nicht wirklich, es schüttet sie nur zu und bringt sie kurzzeitig zum Verschwinden. Am Ende bleiben die strukturellen Probleme jedoch bestehen und treten wieder hervor.
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Man hat dieses Phänomen bereits in der Ära Merkel deutlich gesehen. Damals wurde Geld gedruckt wie nie zuvor, und es entstand ein regelrechter Liquiditätsozean. In diesem Meer aus Geld wurden viele Schwierigkeiten einfach versenkt, was den Anschein von Stabilität erweckte. Doch kaum geht die Liquidität etwas zurück, kommen all die ungelösten Probleme wieder zum Vorschein.