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Jederzeit plaudern mit Putin und Xi Jinping: Die CIA setzt auf künstliche Intelligenz – und übt den Austausch mit Staatschef mit der Hilfe von Chatbots

Der US-Auslandgeheimdienst CIA geht mit der Zeit. William Burns, der bisherige Direktor der Behörde, hat eine Modernisierungsoffensive eingeleitet. Im Zentrum steht der verstärkte Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Unter anderem wurde ein KI-Tool entwickelt, welches das Verhalten von Staats- und Regierungschefs simuliert. Chats mit der virtuellen Ausgabe von einflussreichen Politikern sollen helfen, diese besser zu verstehen und ihre Entscheidungen vorherzusagen.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.
FILE - CIA director William Burns speaks during a hearing, March 11, 2024, in Washington
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Wie würde der russische Präsident Wladimir Putin auf einen bestimmten Vermittlungsversuch der USA im Ukraine-Krieg reagieren? Wie denkt sein chinesisches Pendant Xi Jinping über neue US-Ansätze im Taiwan-Konflikt? Bevor man das am lebenden Objekt ausprobiert, sollen sicherheitshalber erst mal Chatbots Aufschluss geben.

Das KI-Dialogtool basiert laut der CIA auf unzähligen Informationen aus Interviews, Reden und Stellungnahmen der Politiker, ausserdem auf nicht öffentlichen Informationen über die Personen, die beispielsweise aus Leaks stammen.

Wie gut das funktioniert, ist noch offen. Knackpunkt dürfte sein, auch Irrationalität zu berücksichtigen. Denn auch Staatschefs handeln nicht immer nachvollziehbar oder müssen nicht bekannte Einflüsse berücksichtigen.

Ein Marketingcoup ist das Projekt aber mit Sicherheit. Der CIA wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, nicht mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Dass der Geheimdienst sein Vorhaben öffentlich macht, ist ungewöhnlich und dürfte dem Ziel dienen, ein neues Image zu vermitteln.

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