Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni reglementiert den Sexualkundeunterricht an den Schulen. In Kindergärten und Grundschulen wird er verboten. An weiterführenden Schulen darf er stattfinden, aber nur mit Zustimmung der Eltern, die rechtzeitig und transparent darüber informiert werden müssen.
Die neuen Regeln stehen vor dem Hintergrund einer auch international geführten Debatte über missbräuchliche Beeinflussung der Kinder. Vielerorts, auch in der Schweiz oder in Deutschland, geht es nicht einfach nur um sachliche und weltanschaulich neutrale Aufklärung und Missbrauchsprävention. Vielmehr ist der Sexualunterricht ein von Schulen und externen Lobbygruppen aktiv genut ...