Der Iran fordert Zahlungen für die Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus und nutzt die Meerenge nach eigenen Angaben als politisches Druckmittel. Die Kontrolle über die strategisch wichtige Wasserstrasse schliesse die Erstattung von Kosten für Sicherheit und Umweltschutz ein, hiess es im Staatsfernsehen. Zudem hätten die USA nach von Pakistan vermittelten Gesprächen neue Vorschläge vorgelegt. Die Regierung in Teheran prüfe diese derzeit, habe jedoch noch nicht darauf reagiert.
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Vizepräsident Mohammed-Resa Aref erklärte laut der Nachrichtenagentur Fars, der Iran sei durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, wirtschaftlichen Strafmassnahmen standzuhalten. Die Strasse von Hormus gilt als zentrale Route für den globalen Ölhandel.
US-Präsident Donald Trump wies unterdessen eine mögliche Einflussnahme Irans zurück und betonte die Fortsetzung der Gespräche. Vor Journalisten im Weissen Haus sagte er, Teheran gehe seit Jahren so vor – «damit können sie uns nicht erpressen». Zugleich zeigte er sich optimistisch über den Verlauf der Verhandlungen. «Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut», erklärte Trump.