FDP-Vize Wolfgang Kubicki greift Bundeskanzler Friedrich Merz an und begründet bei der Funke-Mediengruppe seine Ambitionen für den Parteivorsitz.
Auslöser ist eine frühere Aussage von Merz, wonach die FDP nach verlorenen Landtagswahlen «endgültig sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden» sei. Kubicki schildert, diese Worte hätten ihn zum Umdenken bewegt.
Seine spontane Reaktion beschreibt er mit den Worten: «Und in der Sekunde habe ich gedacht – ich wiederhole das jetzt hier auch so, weil das wirklich der Gedanke war: Du Eierarsch, dir werde ich das zeigen!»
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Zugleich weist Kubicki den Vorwurf zurück, aus persönlichen Motiven zu handeln. «Die Marke Kubicki hat sich mittlerweile komplett von der FDP gelöst», sagt er und verweist auf seine beruflichen Tätigkeiten ausserhalb der Politik.
Er betont, sein Ziel sei die Stärkung der Partei. «Ich will beweisen, dass es geht und Friedrich Merz unrecht hat», erklärt Kubicki. Zudem sagt er: «Mir geht es wirklich darum, die politische Organisation, der ich seit 56 Jahren angehöre, am Leben zu halten.»