Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Hockey-Trainer Fischer wegen Covid-Zertifikat verurteilt: Die Schweiz spinnt

Anhören ( 2 min )
Hockey-Trainer Fischer wegen Covid-Zertifikat verurteilt: Die Schweiz spinnt
Hockey-Trainer Fischer wegen Covid-Zertifikat verurteilt: Die Schweiz spinnt
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ist die Schweiz jetzt eigentlich auch komplett verrückt geworden? Drehen wir durch? In der «Tagesschau», im Tages-Anzeiger, überall ein Riesenwirbel, ein Tohuwabohu – da wird wieder mal einer geteert und gefedert und zum Rücktritt aufgerufen. Was ist passiert? Patrick Fischer, der Cheftrainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, hat dummerweise ausgeplappert, er habe vor den Olympischen Spielen 2022 ein Covid-Zertifikat gefälscht, um dort an der Bande zu stehen. Man büsste ihn mit 40.000 Franken – und die Medien rollen mit dem riesigen Moralzeigefinger aus und schwingen sich auf: Er sei untragbar als Vorbild für unsere Jugend! Natürlich, Dokumente darf man nicht fälschen. Trotzdem, wenn man sich das Ganze anschaut, das ist geisteskrank, was jetzt passiert.

Andreas Becker/Keystone
Patrick Fischer, Cheftrainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft
Andreas Becker/Keystone

In dieser Covid-Zeit ging nicht mehr Fake News als das, was durch die Regierung mit grössten Konsequenzen verbreitet wurde. Alain Berset, der damals umjubelte General der Viren mit der Standleitung zum Covid-Paranoiker an der Spitze des Ringier-Verlags. Da wurden Dinge verbreitet, zum Beispiel das Covid-Zertifikat; das ist ein krimineller Akt, das wurde nie aufgearbeitet. Man hat Jugendliche wider besseres Wissen vom Leben ausgeschlossen, man hat Schulen zugemacht mit brutalen Folgen für die Kinder – völlig zu Unrecht. In der Schweiz ging man zwar nicht so weit wie in Österreich und Deutschland, aber immer noch zu weit, verglichen mit dem schwedischen Modell. Und dann diese Impfung, wo das Blaue vom Himmel herunterversprochen wurde. Stimmte alles hinten und vorne nicht.

In der Schweiz musste sich noch nie irgendjemand von den politischen Verantwortlichen für diesen Schwachsinn rechtfertigen. Diese Zertifikate waren komplett falsch. Ein Patrick Fischer: kerngesund, kein Gramm Fett am Körper, für niemanden eine Bedrohung, umgeben von Supersportlern und nicht etwa in einem Altersheim mit Schwerstgebrechlichen.

Das ist hier ist wieder mal ein Akt von rückwirkender besserwisserischer Selbstgerechtigkeit im Zusammenhang mit diesem ganzen Covid-Furor. Auch Ex-Mister Corona Daniel Koch meldet sich jetzt zu Patrick Fischer, findet das «ein Stück weit nachvollziehbar». Nein, das ist nicht nachvollziehbar. Die Experten sollten einfach schweigen und kritisch aufarbeiten, was sie damals in ihren Funktionen an Unsachgemässheiten in Umlauf gebracht haben.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.