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Hate-Aid-Geschäftsführerinnen kritisieren bei Böhmermann die Streichung staatlicher Förderung

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Hate-Aid-Geschäftsführerinnen kritisieren bei Böhmermann die Streichung staatlicher Förderung
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Die Hate-Aid-Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg beklagen im «ZDF Magazin Royale» die geplante Neuausrichtung des Förderprogramms «Demokratie leben».

Von Hodenberg erklärte, die künftige Finanzierung sei derzeit «völlig unklar». Das Programm werde neu aufgesetzt, eine Weiterförderung sei offen. «Wir werden erst mal nicht weiter finanziert. Wir können uns jetzt neu bewerben», sagte sie. Sollte keine Förderung erfolgen, «dann müssen wir eben die Hälfte unserer Beratung einstellen».

Screenshot, ZDF Magazin Royale
Hate-Aid-Geschäftsführerinnen kritisieren bei Böhmermann die Streichung staatlicher Förderung
Screenshot, ZDF Magazin Royale

Hate Aid unterstützt nach eigenen Angaben Menschen, die im Internet beleidigt oder bedroht werden, etwa bei der Beweissicherung oder im Umgang mit Plattformen. Ein Teil dieser Arbeit wird bislang über das Bundesprogramm finanziert.

Das Bundesfamilienministerium begründet die Neuausrichtung von «Demokratie leben» mit einer stärkeren Fokussierung auf die «gesellschaftliche Mitte» sowie einer genaueren Prüfung der Wirksamkeit einzelner Projekte. Das Programm soll fortgeführt werden, allerdings unter veränderten Bedingungen.

In der Sendung äusserte Moderator Jan Böhmermann ebenfalls Kritik an der Entwicklung. Vertreterinnen von Hate Aid sehen durch die Änderungen die Fortführung ihrer Angebote gefährdet.

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