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Händedruck-Emoji für Trump: Putin gratuliert dem US-Präsidenten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA

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Händedruck-Emoji für Trump: Putin gratuliert dem US-Präsidenten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA
Händedruck-Emoji für Trump: Putin gratuliert dem US-Präsidenten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit gratuliert und dabei die historische Zusammenarbeit beider Staaten sowie ihre heutige Verantwortung als Atommächte hervorgehoben. Das Glückwunschtelegramm wurde vom russischen Aussenministerium veröffentlicht. Darin eröffnet Putin seine Botschaft mit den Worten: «Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald.» Er bezeichnet die amerikanische Unabhängigkeitserklärung als einen Meilenstein der Weltgeschichte und erinnert daran, dass Russland die nordamerikanischen Kolonien zur Zeit der Zaren unterstützt habe.

Pablo Martinez Monsivais/AP Photo/Keystone
Donald Trump und Wladimir Putin beim Treffen in Helsinki
Pablo Martinez Monsivais/AP Photo/Keystone

Putin verweist in seinem Schreiben auf «zahlreiche ruhmreiche Kapitel» der bilateralen Beziehungen in den vergangenen zweieinhalb Jahrhunderten. Russland und die Vereinigten Staaten seien Verbündete in zwei Weltkriegen gewesen, hätten gemeinsam den Nationalsozialismus besiegt und anschliessend an der Gestaltung der modernen Weltordnung mitgewirkt. Daraus leite sich auch heute eine besondere Verantwortung beider Staaten für die globale Sicherheit und Stabilität ab.

Auffällig ist der persönliche Ton der Botschaft. Nach einem Händedruck-Emoji schliesst Putin mit den Worten: «Ich wünsche dir, Donald, und deinen Angehörigen Gesundheit, Wohlergehen und Erfolg sowie allen amerikanischen Bürgern Glück und Wohlstand.» Das Telegramm unterstreicht die demonstrativ freundliche Ansprache des Kremlchefs gegenüber Trump, nachdem sich beide bereits bei ihrem Treffen in Alaska im August 2025 öffentlich um ein besseres Verhältnis zwischen Moskau und Washington bemüht hatten.

Die Gratulation erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen Russland und dem Westen sowie des Kriegs in der Ukraine. Gleichwohl signalisiert Moskau mit der persönlichen Botschaft den Willen, die Beziehungen zu Washington auf höchster politischer Ebene fortzuführen. Ob sich daraus konkrete diplomatische Fortschritte ergeben, bleibt offen.

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