Die deutschen Grünen sind nicht für ihren Wirklichkeitssinn bekannt, das wissen wir spätestens seit der Behauptung, die Energiewende sei nicht teurer als eine Kugel Eis. Jürgen Trittin, 2004.
Doch nun warten sie mit einer erstaunlichen Erkenntnis auf: Sie gestehen, in der Männerfrage Fehler begangen zu haben. Statt stets von toxischer Männlichkeit zu reden, soll nun ein «positives Bild moderner Männlichkeit» propagiert werden. So steht es in einem Manifest von dreizehn Parteimitgliedern, unterzeichnet auch von Franziska Brantner und Ricarda Lang. Dort wird nicht mehr der vulnerable Mann gelobt, der auch mal weinen darf, sondern einer, der sich Muskeln antrainiert oder das Boxen übt ...