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Grüne Ideologen und Klimafanatiker pflegen das Feindbild schwerer Autos. Dabei vergessen sie das Gewicht von Batterien

In einem «Autoranking» zeigt die Versicherung Axa: Die teuersten und grössten Autos fahren in der Schweiz im Kanton Zug. Der durchschnittliche Fahrzeugwert betrage dort rund 67.000 Franken, was fast 35 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt liege.

Die günstigsten Autos seien in den Westschweizer Kantonen Neuenburg, Jura und Freiburg unterwegs. Die Neuenburger legten auch am meisten Kilometer pro Jahr zurück, nämlich mehr als 14.000.

Grüne Ideologen und Klimafanatiker pflegen das Feindbild schwerer Autos. Dabei vergessen sie das Gewicht von Batterien

Ausgewertet wurde auch das Gewicht. Hier zeigt sich, dass die schwersten Autos im Kanton Zug eingelöst sind, gefolgt von Schwyz und Graubünden.

Das Gewicht von Fahrzeugen ist neuerdings ein Politikum geworden. Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter fordert eine «nationale progressive Zusatzsteuer auf besonders leistungsstarke und schwere Motorfahrzeuge». SUVs und auch Sportwagen sind zu einem Lieblingsfeindbild von grünen Ideologen und Klimafanatikern geworden.

Dabei vergessen sie, dass das hohe Gewicht auch aufgrund der politisch gewollten und geförderten Elektrifizierungsstrategie zustande kommt. «Ein höheres Fahrzeuggewicht deutet einerseits auf grössere Fahrzeuge generell hin, andererseits auf Elektroautos, die vermehrt unterwegs und aufgrund ihrer Batterie tendenziell schwerer sind», sagt Axa-Mobilitätsexperte Jérôme Pahud.

Auch die Bergbevölkerung ist eher auf schwerere Wagen angewiesen. Sie zu bestrafen, ist unsinnig. So wie es den liberalen Staat auch generell nichts angeht, welche Kaufentscheidungen die mündigen Bürger treffen.

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