Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Griechenland will Rückführungen abgelehnter Migranten beschleunigen

Anhören ( 1 min )
Griechenland will Rückführungen abgelehnter Migranten beschleunigen
Griechenland will Rückführungen abgelehnter Migranten beschleunigen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das griechische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber beschleunigen und ihre Überstellung in sogenannte Rückkehrzentren ausserhalb der Europäischen Union ermöglichen soll. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die neuen Regelungen greifen, sobald entsprechende bilaterale Abkommen mit Drittstaaten geschlossen werden.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Migrant in provisorischer Unterkunft auf Kreta (Symbolbild)
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Griechenland zählt zu den wichtigsten Ankunftsländern für Migranten an der südlichen Aussengrenze der EU. Während der Migrationskrise 2015 und 2016 erreichten mehr als eine Million Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika Europa. In den vergangenen Jahren gingen die Ankunftszahlen zurück. Zuletzt verzeichneten jedoch die griechischen Inseln Kreta und Gavdos einen deutlichen Anstieg von Booten, die vor allem aus Libyen kommend ihre Küsten erreichen.

Die Gesetzesänderung folgt auf eine Einigung von EU-Parlament und Mitgliedstaaten über neue Vorschriften für Rückführungen. Diese erlauben es den Staaten, ausreisepflichtige Migranten in Zentren in Drittstaaten zu überstellen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren das Vorhaben und warnen vor möglichen Missständen und unzureichendem Schutz der Betroffenen.

Nach Angaben von Migrationsminister Thanos Plevris arbeitet Griechenland gemeinsam mit den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und Österreich an der Einrichtung gemeinsamer Rückkehr- und Transitzentren. Vor der Abstimmung erklärte Plevris, die EU-Staaten führten Gespräche mit Drittstaaten, um noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen zu erreichen. Die Zentren sollen nach derzeitiger Planung ab 2027 in Betrieb gehen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 13.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.