Die Gewaltkriminalität in Deutschland ist leicht zurückgegangen, doch etwa jeder zweite Tatverdächtige besitzt keinen deutschen Pass. Das geht aus Länderzahlen hervor, über die die Welt berichtet.
Die Auswertung zeigt: Trotz eines Rückgangs der Gewaltdelikte um rund 2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2024 bleibt die Verteilung der Tatverdächtigen auffällig unausgewogen. Nichtdeutsche sind in der Kriminalstatistik deutlich häufiger vertreten, als es ihrem Bevölkerungsanteil von rund 15 Prozent entspricht. In mehreren Bundesländern – darunter Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Hamburg – liegt ihr Anteil bei Gewaltdelikten bei etwa 50 Prozent.
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Besonders ausgeprägt ist die Entwicklung in Bayern. Dort werden laut Statistik syrische Staatsangehörige bei Gewaltdelikten bis zu 16-mal häufiger als Tatverdächtige erfasst als Deutsche, Afghanen bis zu 14-mal häufiger. Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit erscheinen etwa viermal so oft in der Statistik. Gleichzeitig ist die Gesamtzahl der Gewalttaten im Freistaat seit 2024 um 4,5 Prozent gesunken. Der Anteil ausländischer Tatverdächtiger steigt jedoch weiter.
Ein vergleichbares Muster zeigt sich auch in anderen Bundesländern: sinkende Gesamtzahlen bei gleichzeitig hoher oder wachsender Überrepräsentation nichtdeutscher Tatverdächtiger.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nannte bei der Präsentation der Zahlen einen «klaren Zusammenhang mit der hohen Zuwanderung der vergangenen Jahre». Wer kein Bleiberecht habe oder Straftaten begehe, müsse «unser Land verlassen».