Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Gestern der Teufel, heute einfach Politiker: Kleine Bildanalyse der Medien rund um die Entdämonisierung von Trump, Orbán, Weidel und Co.

Geifernd vor Zorn, als zerstörender Komet oder Schlächter der Freiheitsstatue, in einer Bildmontage mit Hitlergruss, auf einem Graffito mit Hakenkreuz: Die Bildredaktionen der traditionellen Medien sprühten lange vor Kreativität bei der Darstellung von Donald Trump.

Das Ziel war klar: Die Dämonisierung seiner Person. Oder wenigstens ihre Blossstellung. Selbst die sonst meist nüchterne NZZ schien jeweils lange im Archiv zu kramen, um eine ungünstige Aufnahme von Trump zu finden.

Gestern der Teufel, heute einfach Politiker: Kleine Bildanalyse der Medien rund um die Entdämonisierung von Trump, Orbán, Weidel und Co.

Etwas heruntergedimmt erlebten andere Politiker das Gleiche: Viktor Orbán, Herbert Kickl und natürlich Alice Weidel, welcher der Stern auch schon die Überschrift «Hass» in altdeutscher Frakturschrift gönnte.

Das scheint vorbei. Der Ton bleibt scharf, aber die Bildsprache hat sich schleichend gewandelt.

Der Spiegel zeigt Trump und Chinas Premier Xi Jinping als entschlossene Staatsmänner beim festen Händedruck. Bei der FAZ sehen wir die beiden in aufrechtem Gang bei der Abnahme einer Militärparade, ganz Herren der Lage.

Die Süddeutsche Zeitung, früher führende Kraft beim Aufspüren unvorteilhafter Momentaufnahmen von Donald Trump, präsentiert ein kunstvoll beleuchtetes Foto, das als Poster bei der Maga-Bewegung hängen könnte. Sogar Watson verzichtet nun hin und wieder auf Trump mit offenem Mund oder missverständlicher Armbewegung.

Erste Risse weist die mediale Brandmauer auch in der Berichterstattung auf. Die NZZ publiziert urplötzlich ein langes Interview mit Viktor Orbán und porträtiert Alice Weidel ganz persönlich.

Nur einer darf vorerst weiterhin nicht mit der Gnade von Fotografen und Bildredaktionen rechnen: Wladimir Putin. Angesichts der Entwicklung würde es aber nicht überraschen, wenn selbst er plötzlich als «Väterchen Putin» mit nachsichtigem Lächeln ins Bild gesetzt würde.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.