Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Frankreich verliert EU-Rüstungskredite wegen Grossbritannien

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Frankreich verliert EU-Rüstungskredite wegen Grossbritannien
Frankreich verliert EU-Rüstungskredite wegen Grossbritannien
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Frankreich erhält aus dem EU-Rüstungsfonds Safe weniger Mittel als beantragt. Dies berichtet die Financial Times. Demnach bewilligte die EU-Kommission statt der beantragten 16,2 Milliarden Euro lediglich 15,1 Milliarden Euro. Grund seien unter anderem Rüstungsprojekte mit britischer Beteiligung, die wegen strenger Förderkriterien nicht berücksichtigt werden konnten.

Christophe Petit Tesson/EPA/Keystone
Frankreich verliert EU-Rüstungskredite wegen Grossbritannien
Christophe Petit Tesson/EPA/Keystone

Betroffen sind dem laut dem Bericht Projekte des Lenkwaffenherstellers MBDA, dem Airbus, BAE Systems aus Grossbritannien und Leonardo aus Italien gehört. MBDA produziert unter anderem gemeinsam in Frankreich und Grossbritannien die Marschflugkörper Storm Shadow beziehungsweise Scalp, die auch von der Ukraine eingesetzt werden.

Der 150 Milliarden Euro schwere Safe-Fonds soll den Ausbau der europäischen Rüstungsindustrie mit günstigen EU-Krediten finanzieren. Auf Drängen Frankreichs wurde jedoch festgelegt, dass mindestens 65 Prozent der Wertschöpfung geförderter Produkte aus der EU, Norwegen, Island oder der Ukraine stammen müssen. Für Unternehmen aus Drittstaaten gelten Ausnahmen nur, wenn deren Regierungen ein Sicherheits- und Verteidigungspartnerschafts-Abkommen mit der EU abgeschlossen und sich finanziell am Fonds beteiligt haben. Dies erfüllt bislang lediglich Kanada.

Die britische Regierung hatte zwar ein Verteidigungsabkommen mit der EU geschlossen, eine Einigung über eine finanzielle Beteiligung am Fonds kam jedoch bislang nicht zustande. Frankreich erklärte laut Financial Times, es halte trotz der Folgen an den strengen Förderkriterien fest. Ziel bleibe es, die europäische Rüstungsindustrie gezielt zu stärken. Nach Angaben von EU-Diplomaten sollen bis zu achtzehn Milliarden Euro an Darlehen zunächst ungenutzt bleiben und im Herbst erneut ausgeschrieben werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.