Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Frankreich und Deutschland fordern «symbolischen» EU-Beitritt der Ukraine

Anhören ( 1 min )
Frankreich und Deutschland fordern «symbolischen» EU-Beitritt der Ukraine
Frankreich und Deutschland fordern «symbolischen» EU-Beitritt der Ukraine
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschland und Frankreich wollen der Ukraine vor einem EU-Beitritt lediglich «symbolische» Mitgliedschaftsvorteile gewähren. Das geht aus internen Vorschlägen hervor, über die mehrere EU-Vertreter Auskunft gaben, berichtet die Financial Times.

Demnach planen die Regierungen von Deutschland und Frankreich einen Zwischenstatus für Ukraine, der zwar politische Einbindung ermöglicht, aber zentrale Rechte ausschliesst. So soll Kiew weder Zugriff auf den EU-Haushalt noch Stimmrechte in den Entscheidungsgremien erhalten.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Emmanuel Macron begrüsst Friedrich Merz im Elysee-Palast in Paris
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Die Vorschläge stehen im Kontrast zu den Forderungen von Präsident Wolodymyr Selenskyj, der einen raschen EU-Beitritt seines Landes – möglichst bis 2027 – anstrebt. Berlin und Paris bremsen diese Erwartungen und halten am bisherigen, schrittweisen Erweiterungsprozess fest.

Konkret schlägt Deutschland einen Status als «assoziiertes Mitglied» vor. Dieser würde der Ukraine die Teilnahme an Minister- und Gipfeltreffen ermöglichen, jedoch ohne Mitbestimmungsrecht. Frankreich spricht von einem «integrierten Staatsstatus», bei dem wichtige Programme wie Agrarsubventionen oder Kohäsionsfonds erst nach einem vollständigen Beitritt zugänglich wären.

Beide Konzepte sehen vor, dass die Ukraine schrittweise stärker in EU-Programme eingebunden wird, etwa bei Bildungsinitiativen wie Erasmus+ oder bei Investitionsprojekten. Auch eine politische Einbindung in die europäische Sicherheitsarchitektur wird in Aussicht gestellt.

In Kiew stossen die Vorschläge auf gemischte Reaktionen. Während einige Vertreter den Ansatz als pragmatischen Zwischenschritt sehen, warnen andere vor einer «Schattenmitgliedschaft», die in der Bevölkerung als unzureichend wahrgenommen werden könnte.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.