Bei einer pro-iranischen Demonstration am Sonntag in Frankfurt ist es zu Spannungen mit Gegendemonstranten gekommen. Laut Welt sicherten Einsatzkräfte den Römerberg und den nahegelegenen Paulsplatz und griffen wiederholt ein, um die beiden Lager zu trennen und eine Eskalation zu vermeiden.
Mehrere Hundert Teilnehmer versammelten sich mit iranischen, palästinensischen und libanesischen Fahnen, während sich in unmittelbarer Nähe ein Gegenprotest mit Israel- und USA-Flaggen formierte. Aufgrund der geringen Distanz kam es gemäss Polizeimeldung zu lautstarken Sprechchören, Pfeifkonzerten und gegenseitigen Provokationen.
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Ein Cafébetreiber kritisierte die Kundgebung mit den Worten «Wir brauchen keine Islamisierung» und beklagte die Lautstärke. Auf der Demonstration wurden Parolen wie «Free, free Palestine» gerufen. Ein Redner sagte: «Ich rufe Kindermörder – ihr wisst, was die Antwort ist», worauf die Menge mit «Kindermörder Israel» antwortete.
Gegendemonstranten reagierten ihrerseits mit Beschimpfungen, einzelne Teilnehmer suchten die direkte Konfrontation. Die Polizei griff ein und führte mindestens eine Person ab. Am späten Nachmittag löste sich die Versammlung auf, grössere Zwischenfälle blieben aus.