Russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine haben das Land an den Rand eines vollständigen Stromausfalls gebracht. Um die Moral aufrechtzuerhalten, gebe die Ukraine nicht offiziell zu, dass ihre Stromversorgung zusammengebrochen sei, berichtet Forbes. Besonders verheerend war ein Angriff an Weihnachten 2024, bei dem über 170 Raketen und Drohnen abgefeuert wurden. Laut der ukrainischen Regierung starb dabei eine Person, und es kam zu massiven Stromausfällen. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacke als «unmenschlich».
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Seit Beginn des Krieges verfolgt Russland das Ziel, die Energieversorgung der Ukraine systematisch zu zerstören. Bereits 2024 wurde die Kapazität des Stromnetzes durch präzise Angriffe um weitere 9 Gigawatt reduziert, nachdem durch die Besetzung des Kernkraftwerks Saporischschja zuvor 6 Gigawatt verlorengegangen waren. Insgesamt verfügt die Ukraine nur noch über ein Drittel ihrer Vorkriegs-Kapazität.
Die wirtschaftlichen Schäden werden auf bis zu siebzig Milliarden US-Dollar geschätzt, einschliesslich fünfzehn bis zwanzig Milliarden für die Reparatur der physischen Infrastruktur. Trotz erhöhter Stromimporte aus der EU kämpft die Ukraine weiterhin mit regelmässigen Stromausfällen, selbst in der Hauptstadt Kiew.
Der Wiederaufbau des Stromnetzes wird langfristig Milliarden erfordern.