Nach dem 3:1 gegen Schweden lässt die Schweiz im Halbfinal gegen die Norweger in der Swiss Life Arena in Zürich rein gar nichts anbrennen. Der Finalgegner am Sonntag: Finnland. Die Skandinavier haben die «Eisgenossen» in der Gruppenphase bereits mit 4:2 geschlagen. Neben dem Heimbonus gibt’s für die Schweizer auch fast fünf Stunden mehr Erholungszeit. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Von den letzten 14 WM-Finals hat 12-mal die Mannschaft gewonnen, die mehr Erholungszeit hatte.
Claudio Thoma/Keystone
Gegen Norwegen bringt Christoph Bertschy das Team von Jan Cadieux mit einem Schuss aus der Drehung im ersten Drittel in Front.
Im Mitteldrittel stellen Denis Malgin, Geburtstagskind Ken Jäger (wird 28) und Damien Riat (nach Traumpass von Roman Josi) auf 4:0.
Im Schlussdrittel gelingt dem Oberwalliser NHL-Star Nico Hischier sein 6. Turnier-Tor. Théo Rochette, nur Stürmer Nummer 13 im Schweizer Team, netzt zum 6:0 ein. 10.000 Fans stimmen «W. Nuss vo Bümpliz» von Patent Ochsner an.
Und Fussball-Nati-Coach Murat Yakin schrieb via Schweizerischer Fussballverband: «Diese Hockey-Nati macht einfach Freude. Sie spielt mit Leidenschaft, Intensität und Überzeugung. (…) Wir drücken die Daumen! Schliesslich wollen wir die W. Nuss vo Bümpliz noch einmal hören…»
Die Schweiz steht zum dritten Mal in Folge im WM-Final. Nach vier Silber-Medaillen seit 2013 winkt Josi und Co. zum ersten Mal Gold.