Die Spitzen der EU-Kommission dürfen sich über die nächste kräftige Gehaltserhöhung freuen: Bereits zum achten Mal seit Anfang 2022 steigen die Bezüge der EU-Bürokraten – rückwirkend zum Juli um weitere 3 Prozent, berichtet die Wochenzeitung Junge Freiheit. Besonders profitiert: Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen.
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Ihr Grundgehalt klettert um 1000 Euro auf nunmehr 35.800 Euro im Monat. Die 26 EU-Kommissare erhalten jeweils 850 Euro mehr und liegen nun bei monatlich 29.250 Euro – zuzüglich üppiger steuerfreier Zulagen. Auch der einfachste Beamte verdient nun mindestens 3754 Euro Grundgehalt, während das Spitzengehalt regulärer EU-Beamter mit 25.986 Euro monatlich beziffert wird.
Insgesamt sind die EU-Gehälter seit 2022 um rund 23 Prozent gestiegen – bei stagnierender Wirtschaft und wachsender Kritik an der Brüsseler Verwaltung. Die Bezüge der Kommission wachsen dabei deutlich schneller als die Einkommen der meisten Steuerzahler.
Zum Vergleich: Bundeskanzler Friedrich Merz erhält aktuell ein Gehalt von rund 30.200 Euro, das durch Abgeordnetendiäten und Zuschläge auf etwa 62.000 Euro monatlich anwächst.
Auch pensionierte EU-Beamte profitieren: Über 30.000 Ruheständler erhalten bis zu 70 Prozent ihres letzten Gehalts – mit steigender Tendenz. Derzeit schlagen diese Pensionslasten mit 2,4 Milliarden Euro jährlich zu Buche. Laut Berechnungen der Kommission dürfte diese Summe in naher Zukunft die Drei-Milliarden-Marke überschreiten.