Der Fall um den Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer zeigt deutlich, wie tief die Gräben der Corona-Zeit immer noch sind. Während die einen von einer absoluten Pflichtvergessenheit sprechen und Fischer wegen der Verwendung eines gefälschten Zertifikats Urkundenfälschung und den Betrug an seiner Mannschaft vorwerfen, muss man die Verhältnismässigkeit dieser Kritik hinterfragen. Man behauptet, er habe das gesamte Team disqualifiziert und die Existenz der Mannschaft riskiert. Einige Journalisten erzürnen sich derart, dass man sie an die Realität erinnern muss: Es geht hier zunächst einmal um Eishockey und eine Episode aus der Unterhaltungsindustrie, nicht um das Überleben der Menschheit. Was hier stattfindet, ist ein Festival der Selbstgerechtigkeit unter dem Deckmantel der Regeleinhaltung.
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Die Medien gerieren sich im Fall Fischer als Bodyguards der Mächtigen und greifen jemanden mit brutaler Härte an, der sich in einem moralischen Dilemma befand. Die Wahrheit ist, dass während der Pandemie vonseiten der Behörden Unwahrheiten verbreitet und Dinge erzählt wurden, die schlicht nicht gestimmt haben. Man hat den Leuten eine Impfung empfohlen, deren eigentlicher Sinn es sein sollte, dass man sich nicht mehr ansteckt. Doch genau das konnte diese Impfung gar nicht sicherstellen. Streng genommen war es gar keine Impfung, sondern eher eine Form der präventiven Krankheitstherapie. Dass man aus diesem Fall nun nachträglich eine derartige Affäre konstruiert, ist bizarr und entlarvend.