Der Schauspieler Christian Ulmen hat seine Klage gegen die Berichterstattung des Nachrichtenmagazins Spiegel im Fall Fernandes ausgeweitet. Dies berichtet die Legal Tribune Online. Das Verfahren wird vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg geführt.
Ulmen geht demnach inzwischen gegen fünf Aspekte der Berichterstattung vor. Hintergrund sind Vorwürfe des Spiegels im Zusammenhang mit seiner früheren Beziehung zu Collien Fernandes. Das Magazin hatte unter anderem über mutmassliches sexuelles Fehlverhalten berichtet. Ulmen weist die Anschuldigungen zurück.
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Konkret verlangt Ulmen, dass der Spiegel nicht den Eindruck erweckt, er habe Deepfake-Videos seiner Ex-Frau «hergestellt und/oder verbreitet». Zudem wehrt er sich gegen die Darstellung, er habe seine damalige Partnerin regelmässig körperlich oder sexuell angegriffen. Während er zunächst nur gegen die Häufigkeit der Vorwürfe vorging, bestreitet er nun entsprechende Übergriffe grundsätzlich.
Auch Berichte über einen mutmasslichen Vorfall im Januar 2023 auf Mallorca sowie über Drohungen weist Ulmen zurück. Ein weiterer Streitpunkt ist eine E-Mail an seinen Strafverteidiger, aus der der Spiegel zitiert hatte. Ulmen wirft Fernandes vor, diese beschafft zu haben, was sie bestreitet.