Zahlreiche Nutzer in sozialen Netzwerken haben dem pensionierten US-Vizeadmiral Robert Harward nach einem Auftritt bei Fox News vorgeworfen, eine künstliche Gesichtsmaske getragen zu haben. Auslöser war ein Interview am Dienstag in der Sendung «America's Newsroom», bei dem Zuschauer eine auffällige Linie oberhalb von Harwards Hemdkragen bemerkten. Die Bilder verbreiteten sich anschliessend millionenfach im Internet und lösten unter dem Schlagwort «Maskgate» eine Welle von Spekulationen aus.
Einige Nutzer behaupteten, es handle sich um eine «Deep State»-Operation oder eine angebliche «CIA-Maske». Laut Mediaite entstand auf der Wettplattform Polymarket sogar ein Markt zu der Frage, ob Harward ein «Hollywood-Klon» sei. Auch auf Facebook zweifelten Nutzer die Echtheit des ehemaligen Militärfunktionärs an.
Fox News wies die Vorwürfe zurück, wie die New York Post berichtet, und erklärte die auffälligen Bilder mit einem technischen Problem bei der Übertragung. Harward sei über eine mobile Kamera eines externen Dienstleisters zugeschaltet worden. Schlechte Lichtverhältnisse im mobilen Übertragungswagen hätten in Verbindung mit seiner dunklen Jacke einen ungewöhnlichen Schatten am Hals erzeugt.
Harward trat am Freitag erneut bei Fox News auf. In der Sendung «The Story» sprach er über den Krieg mit dem Iran. Nach Angaben des Senders war das Beleuchtungsproblem diesmal behoben. Der zuvor sichtbare Schatten am Hals war nicht mehr zu erkennen.