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Europas «Ultimaten» abgelehnt: Russischer Aussenminister Lawrow bekräftigt Moskaus Unterstützung für den US-Friedensplan

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Europas «Ultimaten» abgelehnt: Russischer Aussenminister Lawrow bekräftigt Moskaus Unterstützung für den US-Friedensplan
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Russland unterstützt nach Angaben von Aussenminister Sergei Lawrow weiterhin die von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Schritte zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine. Moskau sei den amerikanischen Friedensinitiativen verpflichtet und wolle nun Klarheit über deren konkrete Umsetzung erhalten, sagte Lawrow laut Nachrichtenagentur Reuters.

ALEXANDER NEMENOV / POOL / KEYSTONE
epa13030070 Russian Foreign Minister Sergei Lavrov speaks with Minister of Foreign Affairs of Bahrain Abdullatif bin Rashid Al Zayani (not pictured) during their meeting in Moscow, Russia, 11 June 2026
ALEXANDER NEMENOV / POOL / KEYSTONE

Der russische Chefdiplomat verwies dabei auf die von den USA vermittelten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Nach Angaben des Kremls sollen die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kürze erneut nach Russland reisen, um die Gespräche fortzusetzen. Moskau wolle von den amerikanischen Unterhändlern erfahren, wie die auf den Vorschlägen Trumps basierenden Vereinbarungen praktisch umgesetzt werden sollen.

Zugleich übte Lawrow scharfe Kritik an europäischen Staaten. Die Europäer versuchten, Russland ihre Vermittlungsdienste aufzudrängen, erklärte er. Zudem unterstellte er europäischen Regierungen die Annahme, Russland verliere den Krieg und könne deshalb mit Forderungen oder Ultimaten unter Druck gesetzt werden. Diese Sichtweise wies der russische Aussenminister zurück.

Während Washington auf Fortschritte bei den Verhandlungen drängt, bestehen zwischen Russland, der Ukraine und den europäischen Staaten somit weiterhin erhebliche Differenzen über die Voraussetzungen eines möglichen Friedensabkommens. Moskau signalisiert mit den Äusserungen Lawrows zwar Gesprächsbereitschaft gegenüber den Vereinigten Staaten, lehnt jedoch eine stärkere politische Einflussnahme Europas auf den Verhandlungsprozess ab.

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