Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU warnt Kiew vor Rückschritt beim Kampf gegen Korruption

Anhören ( 1 min )
EU warnt Kiew vor Rückschritt beim Kampf gegen Korruption
EU warnt Kiew vor Rückschritt beim Kampf gegen Korruption
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Europäische Kommission hat der Ukraine in ihrem Fortschrittsbericht erneut Reformwillen attestiert – gleichzeitig aber vor Rückschritten beim Kampf gegen Korruption gewarnt, berichtet das Portal Politico. Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos erklärte in Brüssel: «Es wird entscheidend sein, dieses Momentum aufrechtzuerhalten und jede Gefahr eines Rückfalls zu verhindern, insbesondere im Bereich der Korruptionsbekämpfung.»

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
epa12475724 Ukrainian President Volodymyr Zelensky holds a press conference following the Euro Summit in Brussels, Belgium, 23 October 2025
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

Die Mahnung richtet sich an die Adresse von Präsident Wolodymyr Selenskyj, der im Sommer mit dem Versuch, zwei zentrale Anti-Korruptionsbehörden unter politische Kontrolle zu bringen, international für Irritation gesorgt hatte. Nach massiver Kritik nahm Selenskyj den Entscheid zurück und stellte die Unabhängigkeit der Institutionen wieder her. Die Kommission hält im 111-seitigen Bericht dennoch fest, die Schaffung eines «robusten und unabhängigen Anti-Korruptionsrahmens» bleibe ein «bemerkenswerter Kritikpunkt».

Selenskyj selbst blendete diese Kritik aus und lobte auf Facebook stattdessen den Bericht als Bestätigung für den Reformkurs seines Landes: «Dies ist die bislang beste Bewertung – ein Beweis dafür, dass sich die Ukraine auch unter Kriegsbedingungen weiter nach europäischen Standards wandelt.»

Die geopolitische Dimension der EU-Erweiterung hob die estnische Aussenbeauftragte Kaja Kallas hervor: «Durch die Erweiterung kann Europa seine geopolitische Schlagkraft erhöhen.» Ein EU-Beitritt biete der Ukraine zudem eine «wesentliche Sicherheitsgarantie».

Brüssel bezeichnete Moldau als das reformfreudigste Land und nennt neben der Ukraine auch Montenegro und Albanien als Kandidaten mit greifbarer Beitrittsperspektive. Spätestens bis 2030 soll die nächste Erweiterungsrunde abgeschlossen sein – doch auch innerhalb der EU ist der Wille zur Aufnahme neuer Mitglieder umstritten. Insbesondere Ungarn blockiert bislang offizielle Beitrittsgespräche mit Kiew.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.