Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU-Vertrag: Bundesrat tritt Volksrechte mit Füssen, kritisiert SVP

Anhören ( 1 min )
EU-Vertrag: Bundesrat tritt Volksrechte mit Füssen, kritisiert SVP
EU-Vertrag: Bundesrat tritt Volksrechte mit Füssen, kritisiert SVP
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Bundeshausfraktion der SVP hat in einer ausserordentlichen Klausur die Botschaft des Bundesrates zum EU-Vertragspaket analysiert und externe Experten dazu angehört. Das Fazit fällt vernichtend aus: Die kritischen Rückmeldungen der Vernehmlassung seien komplett übergangen worden.

Die Botschaft entspreche im Wesentlichen der Vernehmlassungsvorlage. Die kritischen Vernehmlassungsantworten, insbesondere die über tausend privaten Stellungnahmen, habe der Bundesrat in der Botschaft in keiner Weise berücksichtigt. Das sei ein klarer Verstoss gegen das Vernehmlassungsgesetz. Das Vorgehen zeige wieder einmal, «wie die EU-Befürworter in Bundesbern unsere demokratischen Rechte mit Füssen treten».

Anthony Anex/Keystone
EU-Vertrag: Bundesrat tritt Volksrechte mit Füssen, kritisiert SVP
Anthony Anex/Keystone

Es bleibe dabei: Dieser Vertrag sei «ein Unterwerfungsvertrag – die EU bestimmt, EU-Richter haben das letzte Wort. Wir Schweizerinnen und Schweizer haben im eigenen Land nichts mehr zu sagen und müssen dafür noch Milliarden bezahlen.»

Professor Carl Baudenbacher, ehemaliger Präsident des Efta-Gerichtshofes und auch als Rechtsanwalt und Berater ein intimer Kenner Brüssels, betonte, dass die Schweiz mit dem EU-Vertragspaket ihre Souveränität verlieren würde. Volk, Stände und Parlament würden als Gesetzgeber entmachtet. Die Macht liege allein bei der EU-Kommission und dem EU-Gerichtshof.

Das vorgesehene Schiedsgericht diene bloss der «Tarnung» dieses Souveränitätsverlustes, so Baudenbacher. Es sei «ein Trojanisches Pferd mit dem EuGH im Bauch».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.