Erfreut klopften sie einander auf den Rücken – EU-Chefin Ursula von der Leyen und die Kamarilla der Staats- und Regierungschefs. Endlich kann man der Ukraine die versprochenen neunzig Milliarden Euro überweisen, nachdem Ungarn und die Slowakei ihren Widerstand aufgegeben haben.
Als Beobachter freilich kratzt man sich am Kopf und fragt, wie sich freuen kann, wer soeben Zukunft und Wohlstand seiner Kinder und Kindeskinder verpfändet hat.
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Denn nicht die Ukraine wird diese Summe zurückzahlen, die dem Staatshaushalt Portugals oder Griechenlands entspricht. Dies wäre nur fällig, wenn nach Kriegsende Russland an Kiew massive Reparationen leistet – woran vermutlich noch nicht einmal die härtesten Russophoben im Baltikum wirklich glauben.
So aber bleibt der Gläubiger auf den Schulden sitzen, und das ist die EU. Oder um es deutlich zu machen: Europas Steuerzahler.
Die hat übrigens niemand gefragt, ob sie mit dieser Verwendung ihres Geldes einverstanden sind. Wäre ja noch schöner!