Ein Beitrag der EU-Kommission auf der Plattform X sorgt für Aufsehen. Die Kommission wollte mit einem Meme vor angeblicher Desinformation warnen. Zahlreiche Nutzer reagierten jedoch mit Kritik und Spott.
The battle of narratives is going strong.
Our countries are a recurring target.
It is time to act to tell the stories that make us strong. Let’s live our own story!
EU-Kommission erntet Kritik für X-Beitrag über «Fake News»
— European Commission (@EU_Commission) May 7, 2026
Der Beitrag zeigt ein stilisiertes Vorher-Nachher-Bild von Paris. Oben ist ein idyllischer Boulevard mit Blick auf den Eiffelturm zu sehen. Darunter erscheint dieselbe Strasse verwahrlost und verriegelt. Auf Schildern stehen Begriffe wie «Hohe Steuern», «Überregulierung», «Brain Drain» sowie «Einst grossartig. Jetzt ignoriert». Daneben ist eine Comicfigur mit Aluhut und Sonnenbrille dargestellt. Die Botschaft der EU-Kommission lautete, solche Darstellungen seien Teil irreführender Narrative über Europa.
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Unter dem Beitrag veröffentlichten zahlreiche Nutzer Fotos von Obdachlosencamps und verwahrlosten Strassen in Paris und Brüssel. Ein Nutzer schrieb: «Ihr habt den Bezug zur europäischen Öffentlichkeit völlig verloren.»
In den Kommentaren wurde diskutiert, ob Probleme wie hohe Steuerbelastung, wirtschaftliche Schwäche, Regulierung und Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte reale Entwicklungen oder überzeichnete Darstellungen seien.
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