Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Es ist ja nicht so, dass da gar nichts passiert ist»: Altkanzlerin Merkel wirbt für Fairness gegenüber Bundesregierung

Anhören ( 1 min )
«Es ist ja nicht so, dass da gar nichts passiert ist»: Altkanzlerin Merkel wirbt für Fairness gegenüber Bundesregierung
«Es ist ja nicht so, dass da gar nichts passiert ist»: Altkanzlerin Merkel wirbt für Fairness gegenüber Bundesregierung
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Arbeit der Bundesregierung aus Union und SPD gegen vorschnelle Kritik verteidigt. «Jeder Bürger sollte mit Mass und Mitte versuchen, das, was die Regierung schon geschafft hat, zu ermessen», sagte die CDU-Politikerin dem Magazin Focus.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
Angela Merkel wirbt für fairen Umgang mit der Bundesregierung
KAY NIETFELD / KEYSTONE

Merkel betonte, die Regierung arbeite unter schwierigen internationalen Bedingungen. Mit Blick auf die Kriege in der Ukraine und im Iran sprach sie von «grossen Herausforderungen». Zugleich erklärte sie: «Es ist ja nicht so, dass da gar nichts passiert ist.» Laut der früheren Kanzlerin sind sich «alle Beteiligten der unglaublichen Verantwortung bewusst».

In dem Interview verteidigte Merkel zudem ihre frühere Finanzpolitik und die Einführung der Schuldenbremse. Während der Finanzkrise 2008 habe Deutschland hohe Schulden aufnehmen müssen. Danach seien solide Haushalte notwendig gewesen. «Für die damalige Zeit» sei die Schuldenbremse «das Richtige gewesen», sagte Merkel. Nur deshalb könne Deutschland heute umfangreiche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung finanzieren.

Auch zum Umgang mit US-Präsident Donald Trump äusserte sich die Altkanzlerin. Man müsse Gemeinsamkeiten suchen und zugleich «angstfrei auftreten». Ihre eigene Strategie habe darin bestanden, weder besonders gefallen noch provozieren zu wollen. Zugleich warnte Merkel davor, die Macht grosser Staats- und Regierungschefs zu unterschätzen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.