Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ersatzdeutsche im Westen? Die neuesten Aussagen von Björn Höcke entfachen heftige Reaktionen innerhalb der AfD. Die Co-Spitze der Partei ruft dazu auf, sich «nicht spalten» zu lassen

Anhören ( 1 min )
Ersatzdeutsche im Westen? Die neuesten Aussagen von Björn Höcke entfachen heftige Reaktionen innerhalb der AfD. Die Co-Spitze der Partei ruft dazu auf, sich «nicht spalten» zu lassen
Ersatzdeutsche im Westen? Die neuesten Aussagen von Björn Höcke entfachen heftige Reaktionen innerhalb der AfD. Die Co-Spitze der Partei ruft dazu auf, sich «nicht spalten» zu lassen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein Interview des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke in der Weltwoche sorgt für Aufregung in den eigenen Reihen. Westliche Landesverbände empfanden seine Aussagen als Abwertung ihrer Wähler und Funktionäre.

In dem Gespräch teilte Höcke das Land in zwei mentale Zonen ein: Während die Menschen im Osten noch «echte Deutsche» geblieben seien, hätten die Westdeutschen im Grunde eine blosse «Ersatzidentität» angenommen.

Michael Kappeler/DPA/Keystone
Alice Weidel und Tino Chrupalla an einer Medienkonferenz der AfD
Michael Kappeler/DPA/Keystone

Sie seien, so der Thüringer Fraktionsvorsitzende, lediglich «Deutsch sprechende Amerikaner», von denen sich die westliche Republik vollständig habe «usurpieren» lassen.

Hochrangige Funktionäre und Abgeordnete aus dem Westen Deutschlands reagierten verärgert auf die kulturgeschichtliche Herabstufung. Sie warnten auch vor einem möglichen strategischen Schaden. Um bundesweit je regierungsfähig zu werden, ist die AfD zwingend auf Erfolg auch im Westen angewiesen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann, sagte im Spiegel, es habe sich bei Höckes Aussage um eine «Zuspitzung» im politischen Vorwahlkampf gehandelt. Unterschiedliche Prägungen in Ost und West gebe es aber in der Tat.

Bei einer Medienkonferenz reagierten auch die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla. Weidel sagte auf eine entsprechende Frage von Journalisten, Björn Höcke müsse selbst erklären, wie er seine Worte genau gemeint habe. Chrupalla betonte, die AfD sei die erste und führende gesamtdeutsche Partei und dürfe sich nicht spalten lassen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 13.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.