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Ermittler decken auf: Mullah-Regime plante Anschlag auf Grünen-Politiker Volker Beck

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Ermittler decken auf: Mullah-Regime plante Anschlag auf Grünen-Politiker Volker Beck
Ermittler decken auf: Mullah-Regime plante Anschlag auf Grünen-Politiker Volker Beck
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Der frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck soll nach Informationen der Bild-Zeitung Ziel eines Mordkomplotts des iranischen Regimes gewesen sein. Deutsche Sicherheitsbehörden gehen demnach davon aus, dass iranische Geheimdienste einen Anschlag auf den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft vorbereitet haben.

Wie aus Ermittlungen hervorgehen soll, stand der afghanischstämmige Ali S. im Zentrum des Plans. Er soll enge Verbindungen zum iranischen Geheimdienst Mois sowie zu Al-Quds-Einheiten haben. Sicherheitsbehörden observierten den Mann bereits, als er israelische Ziele in Berlin ausgespäht haben soll. Im Sommer 2025 wurde er von einer Spezialeinheit festgenommen.

Annette Riedl/DPA/Keystone
Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, in Berlin
Annette Riedl/DPA/Keystone

Gemäss Bild-Zeitung kontaktierte Ali S. im Mai 2025 seinen Landsmann Tawab M. Dieser soll versucht haben, in Dänemark Waffen sowie Technik für Sprengvorrichtungen zu beschaffen. Zugleich habe er einem weiteren Komplizen eine Pistole übergeben sollen – mit dem Auftrag, Volker Beck zu erschiessen.

Beck selbst zeigte sich angesichts der Enthüllungen alarmiert. «Die Ermittlungen zeigen, dass der Iran Deutschland und seine Bürger angreift», sagte er der Zeitung. Das mache ihn «sehr besorgt». Zugleich betonte Beck, man dürfe sich «nie einschüchtern lassen».

Der Grünen-Politiker fordert nun Konsequenzen von der Bundesregierung. Aussenminister Johann Wadephul solle den iranischen Botschafter ausweisen. Dafür gebe es inzwischen «mehr als genug Gründe», erklärte Beck.

Warum Beck offenbar ins Visier Teherans geriet, schildert der Politiker selbst mit Verweis auf seine jahrzehntelange Kritik am iranischen Regime. Bereits 2007 habe ihm ein hochrangiger iranischer Politiker während einer Reise nach Teheran offen gedroht. Als homosexueller Mann sei es im Iran angeblich legitim, ihn zu erhängen, berichtete Beck. Dennoch habe er seine Kritik an den Menschenrechtsverletzungen, der Todesstrafenpraxis und den Drohungen gegen Israel fortgesetzt.

Auch das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), das später verboten wurde, hatte Beck öffentlich als iranische Einfluss- und Geheimdienststruktur kritisiert. Nach weiterer Kritik am iranischen Atomprogramm landete er nach eigenen Angaben auf Feindeslisten des Regimes und erhielt eine Einreisesperre.

Am Nachmittag erklärte die Bundesanwaltschaft, sie habe gegen beide Beschuldigte Mordanklage erhoben.

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