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Bundeskanzler Friedrich Merz soll Finanzminister Lars Klingbeil bei einem Koalitionsgipfel lautstark angegangen haben. Dies berichtet der Spiegel unter Berufung auf mehrere Teilnehmer des Treffens.
Demnach kam es am 12. April in der Villa Borsig zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Spitzenpolitikern. Klingbeil habe demnach ebenfalls scharf reagiert.
Auslöser des Konflikts soll eine unterschiedliche Erinnerung an zuvor getroffene Absprachen gewesen sein. Laut Bericht eskalierte die Situation bereits am frühen Nachmittag, bevor sich beide Politiker zu einem Vieraugengespräch zurückzogen.
Das Treffen dauerte bis in die Nacht an. Am Ende einigten sich die Koalitionspartner auf eine Massnahmenliste zum Umgang mit steigenden Energiepreisen.