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Eishockey-WM-Finale: Finnland hatte Helenius. Wo war Helveticus?

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Eishockey-WM-Finale: Finnland hatte Helenius. Wo war Helveticus?
Eishockey-WM-Finale: Finnland hatte Helenius. Wo war Helveticus?
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Helenius hat uns den Dolchstoss versetzt. Helenius – ein Name wie aus einer griechischen Tragödie. Und genau so endete das Schauspiel. Elfte Minute der Verlängerung, Genoni machtlos. 1:0. Fünftes verlorenes WM-Finale, dritte Silbermedaille in Serie.

Seit Montag ist die Schweiz dafür offiziell die beste Eishockeynation der Welt. Erstmals überhaupt – am Tag nach der Niederlage im eigenen Stadion. Das Zertifikat, die Beste zu sein, ausgestellt in der Stunde, in der man es nicht beweisen konnte.

Claudio Thoma/Keystone
Konsta Helenius im WM-Final vor Leonardo Genoni, Christian Marti und Dean Kukan
Claudio Thoma/Keystone

Über allem schwebt ein Gespenst: Patrick Fischer. Einen Monat vor der Heim-WM war der Trainer aufgeflogen, der die Nati nach oben geführt hatte – mit einem gefälschten Covid-Zertifikat aus dem Jahr 2022. Der Verband lobte sein Geständnis als «Grösse» – und stellte ihn zwei Tage später per Telefon frei.

Niemand behauptet, die Schweiz habe deshalb verloren. Cadieux übernahm über Nacht, gewann neun Spiele, verlor das zehnte in der Overtime. So dünn ist das Eis.

Es fehlte ein einziges Tor. Es fiel für Finnland. Helenius tat, was ein Held tut. Helveticus fehlte.

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