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Die USA werden in diesem Jahr nicht am G-20-Gipfel in Südafrika teilnehmen. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag mit. Damit bleibt das Land dem wichtigsten Wirtschaftstreffen der Welt erstmals seit seiner Gründung 1999 vollständig fern.
«Es ist eine absolute Schande, dass der G-20-Gipfel in Südafrika stattfindet», schrieb Trump und kündigte an, kein Vertreter der US-Regierung werde anreisen. Er begründete den Boykott mit angeblichen «Menschenrechtsverletzungen» in Südafrika und wiederholte Behauptungen über Gewalt gegen weisse Farmer. Bereits im Frühjahr hatte Trump Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei einem Treffen in Washington mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert.
Für diese Darstellung gibt es laut Experten keine Belege; Gewaltkriminalität betrifft in Südafrika alle Bevölkerungsgruppen, einen «weissen Genozid» gebe es nicht.
Der nächste Gipfel ist 2026 in Miami geplant – im von Trump betriebenen Luxus-Resort «Doral», das als Austragungsort bereits bestätigt wurde.