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«Durch die Hintertür»: Bund scheitert mit Projekt zum Umbau der Schweizer Botschaft in Peking – und setzt dabei vier Millionen in den Sand

Die neue Schweizer Botschaft in Peking wird nicht gebaut. Obwohl bereits vier Millionen Franken für die Planung aufgewendet wurden, verweigern die chinesischen Behörden die notwendige Baubewilligung. Das bestätigte eine Recherche von SRF.

Das Aussendepartement (EDA) hatte ambitionierte Pläne: Die bestehende Botschaft aus den 1970er Jahren sollte einem repräsentativen Neubau weichen. Doch schon 2022 sorgte das Vorhaben für Kritik, als sich die ursprünglich veranschlagten Kosten verdoppelten und auf 48 Millionen Franken stiegen.

BBL
«Durch die Hintertür»: Bund scheitert mit Projekt zum Umbau der Schweizer Botschaft in Peking – und setzt dabei vier Millionen in den Sand
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Nun wurde das Projekt laut SRF «heimlich beerdigt». Offiziell spricht das EDA lediglich von einem Aufschub und betont, es liege keine Fehlinvestition vor, da ein Neubau ohnehin nötig werde – früher oder später.

Wie SRF weiter berichtet, hat der Bund darauf gehofft, die Baubewilligung «durch die Hintertür» zu erhalten – eine riskante Strategie, die offenbar gescheitert ist. Das geplante Gebäude sei zu imposant gewesen und habe gegen chinesische Bauvorschriften verstossen.

Dass vier Millionen an Planungskosten nun womöglich verlorengehen, kommentiert das EDA defensiv. Der Bedarf bestehe weiterhin, betont das Departement laut Tages-Anzeiger. Wie es weitergeht, bleibt offen – und ob das Projekt je wieder auf die Agenda kommt, ebenfalls.

 

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