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«Die Nato ist bereit, jeden Zentimeter ihres Territoriums zu verteidigen»: Mark Rutte reagiert auf russischen Drohnen-Einschlag in Rumänien

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«Die Nato ist bereit, jeden Zentimeter ihres Territoriums zu verteidigen»: Mark Rutte reagiert auf russischen Drohnen-Einschlag in Rumänien
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Eine russische Drohne ist in der Nacht auf Freitag in der rumänischen Stadt Galati nahe der ukrainischen Grenze abgestürzt und hat auf dem Dach eines Wohnhochhauses einen Brand ausgelöst. Das rumänische Verteidigungsministerium teilte mit, die Drohne sei während eines erneuten russischen Angriffs auf Ziele in der benachbarten Ukraine in den rumänischen Luftraum eingedrungen und dort abgestürzt.

Johan Nilsson/Keystone
NATO-Generalsekretaer Mark Rutte an einer Medienkonferenz
Johan Nilsson/Keystone

Wie die Welt berichtet, wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Rumänien reagierte militärisch: Um 1.19 Uhr stiegen nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwei F-16-Kampfjets vom Stützpunkt Fetesti auf. Unterstützt wurden sie von einem Hubschrauber der Luftwaffe. Der Vorfall ereignete sich in einer Region, die seit Monaten von den Auswirkungen des Krieges betroffen ist. Insbesondere der ukrainische Donauhafen Reni unweit der rumänischen Grenze gehört regelmässig zu den Zielen russischer Drohnenangriffe.

Das rumänische Aussenministerium sprach von einer «schweren und unverantwortlichen Eskalation». Aussenministerin Oana-Silvia Toiu liess den russischen Botschafter einbestellen. Bukarest kündigte an, die diplomatischen Folgen des Vorfalls sowie weitere Schritte auf europäischer Ebene zu prüfen. Gleichzeitig informierte die Regierung ihre Nato-Partner und Nato-Generalsekretär Mark Rutte über den Zwischenfall.

Rutte verurteilte den Einschlag scharf. Auf der Plattform X erklärte er, das Verhalten Russlands stelle eine Gefahr dar und zeige, dass die Folgen des Krieges nicht an den Grenzen der Ukraine endeten. Wörtlich erklärte er: «Die Nato ist bereit, jeden Zentimeter ihres Territoriums zu verteidigen.» Zudem kündigte er an, Abschreckung und Verteidigung des Bündnisses weiter zu stärken und die Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen.

Auch EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen sicherte Rumänien Solidarität zu und stellte weitere Massnahmen zur Stärkung der Sicherheit an der Ostgrenze der Europäischen Union sowie zusätzlichen Druck auf Russland in Aussicht. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle ein: Bereits vor einem Monat stürzte laut rumänischen Behörden eine russische Drohne über Galati ab.

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