Die internationalen Reaktionen auf den Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fielen scharf aus. Der designierte deutsche Kanzler Friedrich Merz bezog klar Stellung zugunsten Selenskyjs und betonte, man dürfe nie vergessen, wer Aggressor und wer Opfer sei. Noch-Kanzler Olaf Scholz hingegen hielt sich zurück und vermied eine direkte Kommentierung des Vorfalls.
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Die Europäische Union zeigte sich alarmiert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa versicherten Selenskyj ihre Unterstützung, während die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas drastische Worte wählte: «Die freie Welt braucht einen neuen Anführer.»
Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni forderte umgehend einen Gipfel der westlichen Staaten, um über die zukünftige Ukraine-Strategie zu beraten.
Auch in den USA sorgte der Vorfall für Debatten. Der ehemalige Berater von George W. Bush, Karl Rove, kritisierte Trumps Verhalten als «Riesenfehler». Er betonte, dass diplomatische Differenzen hinter verschlossenen Türen ausgetragen werden sollten und urteilte: «Der einzige Sieger an diesem Tag ist Wladimir Putin!»