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Deutschlands Verfassungsschutz sieht Gold als Teil einer «rechtsextremistischen Finanzierungsstrategie»

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Deutschlands Verfassungsschutz sieht Gold als Teil einer «rechtsextremistischen Finanzierungsstrategie»
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Der deutsche Verfassungsschutz hat Edelmetalle wie Gold in einem neuen Kontext bewertet – und sorgt damit für Empörung: Laut einer Einordnung des Inlandsgeheimdienstes, die einem Redakteur des Tagesspiegel vorliegen soll, gelten Investitionen in Gold als Bestandteil einer «rechtsextremistischen Finanzierungsstrategie». Das berichtet der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla auf der Plattform X.

SANDRO CAMPARDO / KEYSTONE
Des lingots de d'or photographies chez Metalor Technologies International SA en mars 2005, a Neuchatel
SANDRO CAMPARDO / KEYSTONE

Die Einschätzung bezieht sich offenbar auf sogenannte Crashpropheten – Autoren und Kommentatoren, die vor einem Zusammenbruch des Finanzsystems warnen und zum Kauf stabiler Sachwerte wie Gold oder Silber raten. Diese Warnungen, so der Verfassungsschutz, würden mit «konstruierten Bedrohungsszenarien» arbeiten und könnten «indirekt auch zur Verbreitung von antisemitisch-rechtsextremistischen Vorstellungen und Narrativen» beitragen, berichtet das Nachrichtenportal Nius.

Die Reaktionen lassen nicht auf sich warten. Chrupalla kritisiert die Behörde scharf und fordert den Tagesspiegel auf, die vollständige Einordnung zu veröffentlichen. «Was kommt als Nächstes? Kartoffelanbau?», schreibt der AfD-Chef sarkastisch auf X.

Der Verfassungsschutz steht seit Jahren in der Kritik, seine Beobachtungspraxis einseitig auszurichten. Kritiker werfen insbesondere der politischen Führung vor, das Bundesamt zunehmend zur Durchsetzung ideologischer Ziele zu benutzen. Eine offizielle Stellungnahme des Bundesamts für Verfassungsschutz liegt bislang nicht vor.

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